TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

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TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 26.10.2018, 19:05

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, versuche ich ja immer wieder irgendwas zu basteln, damit nettes Retro-Gaming am TV möglich ist. Ich weiß, ein geflashtes Mini-NES oder Mini-SNES wäre wohl die einfachste und unkomplizierteste Vorgehensweise, aber mir macht das Rumbasteln und Rumprobieren mittlerweile ziemlich viel Spaß. :D Angefangen habe ich mit einem Raspberry Pi3, dannach kam ein Raspberry Pi3+ und vor einigen Wochen bin ich dann übergegangen meinen alten PC unter den TV zu stellen.

Die Hardware dafür war folgende:

HP Compaq DC7900 CMT (Convertible Minitower)
-> Intel Quad2Core mit 2,66 GHz
-> 8 GB DDR2-RAM
-> EVGA GeForce GT 730 2GB (Low Profile) 64 Bit GDDR5
-> Eingebauter Card-Reader (intern über USB angebunden)
-> DVD-R Laufwerk
-> 240 GB SSD
-> 500 GB HDD
-> Offizieller Wireless Gaming Receiver für Xbox360-Controller
-> 2x USB 2.0 Front, 6x USB 2.0 Back
-> USB-Bluetooth-Stick

Als Betriebssystem lief Windows 10 Pro von SSD. Der Rechner startete ca. 10 bis 20 Sekunden, nachdem Windows hochgefahren ist, Steam im Big Picture Mode. Anschließend lässt sich alles automatisch mittels Xbox360-Controller steuern (keine Konfiguration notwendig). Last-Gen-Spiele (die in der Xbox360/PS3-Ära erschienen sind) liesen sich mit dem System recht gut spielen (720p und ggf. Settings bisschen runterschrauben, ältere Titel wie etwa The Last Remnand liefen hingegen in FullHD und 60fps ... also besser als auf Xbox360).

Was Emulation angeht, habe ich die PC-Version von Lakka auf eine 128 GB micoSD kopiert. Steckte die microSD im CardReader hat der Rechner quasi von USB gebootet (da der CardReader ja intern über die USB-Schnittstelle angeschlossen ist) und Lakka gestartet. Auch hier konnte man ohne vorherige Konfiguration mit dem Xbox360 steuern. Lakka ist im Grunde ein modifiziertes RetroArch das mit Linux läuft und somit zahlreiche Emulatoren unterstützt. Die Emulation war hier wie gewohnt gut, selbst N64-Titel liefen alle sehr flüssig (alles was ich getestet habe wirkte von der Geschwindigkeit her 1:1).

Vor kurzer Zeit musste das oben genannte System aber weichen, da ich folgendes bekommen konnte:

HP Compaq DC8200 Elite CMT (Convertible Minitower)
-> Intel Core i7-2600 mit 3,4 GHz (im Boost 3,8 GHz)
-> 16 GB DDR3-RAM
-> Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC 4G 128 Bit GDDR5
-> DVD-R Laufwerk
-> 240 GB SSD
-> 500 GB HDD
-> Offizieller Wireless Gaming Receiver für Xbox360-Controller
-> 4x USB 2.0 Front, 6x USB 2.0 Back, 2x USB 3.0 Back
-> USB-Bluetooth-Stick

SSD, USB-Blootooth-Stick und Receiver für den Controller stammen noch vom vorherigen Rechner. Die GPU gilt unter Hardcore-PC-Gamer als gelinde gesagt, nicht so toll. Die GTX 1050 Ti ist auch eher eine FullHD-Grafikkarte ... 4k und flüssig wird man bei aktuellen Titeln eher nicht hinkriegen. Als Konsolenspieler, der auch noch Switch-Spiele mit 720p zockt, habe ich aber ohnehin nicht so hohe Ansprüche. Die Beschriebene Grafikkarte verfügt und einen großen Passivkühler in dem zwei Aktivkühler eingelassen sind. Im Office-Betrieb (also wenn man nur am Desktop arbeitet) stehen die Ventilatoren still (somit ist die Grafikkarte Geräuschlos), erst wenn die Temperatur der GPU nach oben geht, wird sie aktiv gekühlt. Ggf. drehen die Lüfter sogar bei Emulatoren, die die GPU weniger in Anspruch nehmen, gar nicht oder kaum. Habe ich allerdings noch nicht getestet. Eine GTX 1060 hätte die CPU auch noch verkraftet und wäre deutlich leistungsfähiger gewesen, allerdings ist das Netzteil im Rechner (320 Watt) der Flaschehals. Die 1050 Ti, die ich mir gekauft habe kommt ohne zusätzliche Stormversorgung aus und benötigt nur 75 Watt. Außerdem wäre eine GTX 1060 deutlich teurer gewesen als eine 1050 Ti.

Bisher habe ich einige PC-Titel gespielt. Hier wird ebenfalls Steam im Big Picture Mode geladen. Die Framerates habe ich noch nicht gemessen, aber folgendes konnte ich feststellen:
- Alan Wake (Ultra Settings und 1080p): Sehr flüssig ... geschätzt min. 60fps.
- Spec Ops: The Line (Max. Settings und 1080p): Sehr flüssig ... geschätzt min. 60fps.
- Red Faction Guerrilla: Remastered (Max. Settings, 1080p): Sehr flüssig ... lt. eingestellten Settings angeblich mit 120fps, was durchaus sein kann, da es deutlich flüssiger als mit 60fps wirkte (mein Fernseher kann FullHD mit bis zu 120Hz darstellen).
- Quantum Break (Hohe Settings, nur Texturen von Ultra auf Mitte und die Schatten etwas heruntergedreht, 720p): Flüssg ... geschätzt über 30fps ggf. irgendwas zwischen 40 und 50 fps... aber keine konstante Framerate sondern schwankend.
- Ryse: Son of Rome (Max. Settings, 720p): Flüssig, geschätzt zwischen 40 und 50fps ... Framerate wirkt aber relativ konstant.
- Cuphead (Grafiksettings sind nicht einstellbar, soweit ich das überprüft habe, 4k): Sehr flüssig ... Framerate lässt sich schwer schätzen, das Spiel läuft aber absolut flüssig ohne Ruckler ... interessanterweise in 4k absolut flüssig, mit 1080p hingegen nicht.

Quantum Break, Ryse und Cuphead sind ja auch XB1-Titel ... wobei sich bei den ersten Beiden die Auflösung nicht ändern lies ... liefen Standardmäßig nur mit 720p, was aber meiner Meinung nach völlig ausreichend ist. Alan Wake sieht aber in allen Belangen deutlich besser aus als auf der Xbox360. Höhere Auflösung, flüssiger, bessere Grafikeffekte. Auch Spec Ops läuft besser als auf der Konsole, allerdings wirkte da der Unterschied auf mich nicht so deutlich, wie bei Alan Wake.

Habe mir heute auch einen XB1-Controller bestellt, da dieser wohl nochmal eine Ecke besser ist wie der der Xbox360 und neuere Spiele eher dafür ausgelegt sind, wobei man diese auch mit dem Xbox360-Controller problemlos spielen könnte. Aber das Steuerkreuz ist beim XB1-Gamepad einfach besser.

Was ich noch vor habe, ist, dass ich hier nicht Lakka verwende, sondern RetroArch direkt in Windows installiere und dann über Steam Big Picture Mode starte. Durch die größere Leistung des Rechners sollten auch aufwändigere Shader jetzt möglich sein. Außerdem wird es auch interessant sein, wie gut (oder schlecht) Resourcen-hungrigere Emulatoren laufen, speziell auch Dolphin (der Adapter für GameCube-Controller für die WiiU, sollte am PC auch funktionieren, somit könnte ich gleich mit Original-Controller spielen) und PCSX2. Werde meine Erfahrungen dann auch hier nachträglich ergänzen, vielleicht interessieren meine Rumspielerei den einen oder anderen hier. ;)
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon Black Diamond » 27.10.2018, 09:24

NegCon hat geschrieben:Source of the postPCSX2


Ich wollte immer einen kleinen leisen Würfel nebst TV stehen haben. Schön mit Win7 und den bekannten Emus usw. Irgendwann hab ich aber aufgegeben. Zu teuer oder zu leistungsschwach. PCSX2 läuft auf meinem Desktop flüssig. Mich würde mal interessieren ob das bei dir am TV klappt?! Und vor allem was du am Ende dafür investiert hast... :)
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 27.10.2018, 13:34

Mir ist eben noch aufgefalle, dass ich ganz vergessen habe zu schreiben, was für eine i7-CPU der Rechner hat... ist ein älterer i7-2600. Habe aber noch die Hoffnung, dass PCSX2 damit vielleicht noch einigermaßen laufen könnte, da der Emu vor allem Single-Core-Leistung benötigt und der Prozessor trotz des Alters doch noch etwas liefert.

Investiert habe ich bisher gar nicht mal soviel. Den Rechner habe ich über die Arbeit bekommen, da dort einige PC gegen neuere Modelle ausgetauscht wurden. Die Grafikkarte hat mich 166,99 € gekostet (eine AMD RX570 hätte, je nach Modell, ggf. etwa das Gleiche gekostet bei deutlich höherer Leistung, verbraucht aber auch das Doppelte an Strom, was bei mir wegen dem Netzteil schon arg knapp geworden werde ... bisschen Reserve sollte man schon haben und das Netzteil nicht auf Anschlag laufen lassen), die SSD hatte ich noch übrig (vor knapp einem Jahr für rund 60 bis 70,- € für mein Notebook gekauft, dort ist jetzt aber eine 540 SSD drin, weil's die im Sommer im Angebot mal für den selben Preis gab). Für knapp 20,- € habe ich mir noch eine kleine Mini-Funktastatur samt Maus gekauft, falls ich mal was am Rechner konfigurieren oder was anderes machen möchte... dank der kleinen Größe lassen sich die Sachen auch gut in einer Schublade etc. verstauen. Dazu kommt auch noch der XB1-Controller, der aber noch geliefert werden muss. 2016-er Standard-Modell (also mit Bluetooth) für 51,99 € bei Amazon gekauft. Gibt es zwar für ein paar Euro bei anderen Händlern günstiger, aber da mein Switch-Pro-Controller, den ich zum Launch der Konsole gekauft habe, vor ein paar Wochen plötzlich kaputt gegangen ist und Amazon mir nach Wahl das Geld oder Ersatz angeboten hat... ich das Geld genommen habe und einen neuen Controller 10,- € günstiger dort nochmal bestellt habe, ist mir der Service im Fall eines Defekt doch die paar Euro mehr Wert. ;)

Bzgl. der Lautstärke sind Netzteil- und Gehäuselüfter ok. Man hört sie zwar, aber sind nicht sehr laut und auch nicht störend für mich. Probleme hat allerdings der CPU-Lüfter gemacht. Wenn der Rechner vertikal steht ist nichts zu höre, da ich ihn aber horizontal im Fernsekasten liegend positioniert habe (das Gehäuse des PCs ist auch darauf ausgelegt, dass man ihn wahlweise horizontal oder vertikal aufstellt ... hat daher auf zwei Seiten so Standnoppen), machte er aber so seltsame Geräusche. Beim Außeinanderbauen und Testen ist mir dann aufgefallen, dass der Aktivlüfter, der auf einen Passivlüfter bzw. Metallblock sitzt, nicht ganz rund läuft und in der Position Schwingungen auf den Passivkühler, auf den er draufgeschraubt ist, überträgt, die dann so einen Resonanzton erzeugt. Habe daher die Schrauben gelockert und zur "Abfederung" mehrlagige Unterlegscheiben aus Papier gebastelt. Da der Aktivkühler im liegenden Zustand des Rechners sowieso horizontal auf den Passivkühler aufliegt, müssen die Schrauben auch nicht ganz fest angezogen sein. Das Ergebnis ist jetzt, dass sich der Ton deutlich verringert hat und man es im geschlossenen Zustand des Gehäuses und im TV-Schrank beim Zocken gar nicht mehr hört. Die Lüfter der Grafikkarte habe ich bislang noch gar nicht gehört, nur mal kurz beim Andrehen NACHDEM ich ein Spiel angespielt hatte und dann wieder zurück auf den Desktop/Steam Big Picture gegangen bin. Längere Spielesessions habe ich aber noch nicht gemacht, kann sein, dass da auf die Dauer vielleicht die Lüfter noch etwas aufdrehen.

Der aktuelle Zustand ist also ... im Gesamten sind die Lüfter bisher zwar zu hören, aber nicht laut und nicht störend. Meine PS4Pro ist im Pro-Modus übrigens lauter und/oder die Lüfter sind dort bei der PS4Pro, wenn Spiele mit Pro-Support laufen (und den Pro-Support von der Leistung her auch stark fordern), vom Ton her besser wahrnehmbar. Das heißt, die Lautstärke des PCs ist soweit ganz ok, bei der PS4Pro (neue Rev.) finde ich es auch nicht so schlimm, wie oft beschrieben, allein weil der Lüfter dort dynamisch dreht (aber eben auch, wenn es sein muss, ordentlich Luft schaufelt). Da war man von den alten Xbox360-Modellen schon ganz was anderes gewohnt. ;) Dass die Grafikkarte auch einen Silent-Modus hat und erst bei GPU-Temperaturen von ich glaube irgendwas zwischen 50 und 60°C die Lüfter zu drehen beginnen, ist sicherlich auch ein Pluspunkt. Wobei man per offiziellen Software-Tool auch verschiedene Leistungsprofile einstellen (und sogar selbst erstellen) kann ist ganz praktisch.

Wenn man auch Last-Gen-PC und halbwegs aktuelle Spiele spielen will, würde ich auf jeden Fall einen Xbox360- und/oder XB1-Controller empfehlen (die MS-Controller sind ja schon seit längerer Zeit auch am PC Standard, daher werden sie von den ganzen Multiplattformspielen oder auch RetroArch von Haus aus voll unterstützt). Das Steuerungsschema der Spiele, die Controller unterstützen wird automatisch umgeschaltet, wenn der jeweilige Controller erkannt wird. Tasten und Einblendungen werden dann 1:1 wie bei der Xbox angezeigt ohne dass man irgendwas konfigurieren müsste. Ist dann wie bei einem Konsolenspiel und sehr praktisch. Mit Dual Shock 4 habe ich es bisher noch nicht ausprobiert, ggf. ist es da ähnlich einfach.
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 28.10.2018, 20:46

Ganz interessant, was es mittlerweile bei modernen Grafikkarten für Auflösungseinstellungen gibt. Hatte nämlich folgendes Problem bei RetroArch:

RetroArch startet am besten in einem Fullscreen-Windows-Modus. Das heißt, es wird nicht in einen "echten" Vollbildmodus geschaltet, sondern es ist ein Fenstermodus ohne Rand der Vollbild ist. Problem dahinter ist, dass der Windows-Desktop in 4k@60Hz läuft, ich aber bei RetroArch aber gerne 1080p@120Hz haben wollen würde. Der Vorteil bei 120Hz ist auch, dass man bei RetroArch dann einen Modus aktivieren kann, der als jeden zweiten Frame ein Schwarzbild einfügt. Bei 60Hz würde das Bild so flackern, bei 120Hz aber nicht, da am Ende immer noch 60 Bilder pro Sekunden herauskommen. Wieso man sowas machen will? Ganz einfach, dadurch wird das Ghosting reduziert/entfernt. Beim alter Gaming-TFT, den ich vor rund 3 bis 3,5 Jahren gekauft habe, hatte diese Funktion bereits in der Hardware integriert. Konsolenspiele, wie etwa WiiU-Titel, flackerten da natürlich etwas, da eine Konsole nur max. 60Hz bzw. Spiele mit 60fps ausgibt. Aber z.B. Rayman Legends spielte sich damit fantastisch, weil man selbst bei schnellen Bewegungen ein absolut scharfes Bild hatte, was auch die Spielbarkeit erhöhte, da man bei Sprüngen viel exakter sah wo man hinsprang. Aus dem Grund will ich bei RetroArch am TV auch ein wenig damit experimentieren. Wie gut es software-seitig funktioniert und ob ich es dann auch nutze, wird sich zeigen.
Aber um nochmal auf die eingangs erwähnten Auflösungseinstellungen zurückzukommen ... offenbar machen moderne PC-Grafikkarten das selbe wie z.B. die PS4Pro (und sicherlich auch XB1X). Es gibt eine native Auflösung, mit der das Bild intern berechnet wird, und es gibt eine Ausgabeauflösung, auf die das Bildsignal das letztendlich ausgegeben wird, hochskaliert wird. Bei der PS4Pro ist es z.B. so, wenn man 4k-Auflösung in den Settings dort eingestellt hat, dann wird auch immer ein 4k-Bildsignal ausgegeben, egal ob ein Spiel nativ nur mit 900p, 1080p, irgendwas über 4k oder in ganz seltenen Fällen sogar nativ 4k gerendert wird. Bei der Grafikkarte am PC geht das selbe, nur dass man native Auflösung und Ausgabeauflösung frei konfigurieren kann. Was aber offenbar nur über die NVIDIA Systemsteuerung und nicht über die Grafikeinstellungen von Windows einstellbar ist. Hatte jetzt nämlich das Problem, dass ich bei Windows zwar 1080p eingestellt habe, aber mit 120Hz ging es irgendwie nicht (klar, da ein 4k-Signal an den Fernseher ging, der nur 4k@60Hz kann) und nach ein bisschen Rumprobieren konnte ich plötzlich keine Auflösungen über 640x480 einstellen einstellen und der TV sagte mir dass er ein 1080p Signal erhält. Schließlich wurde ich jetzt in den NVIDIA Systemeinstellungen sehr schnell fündig. Dort gibt eine lange Auswahlliste an Auflösungen und u.a. auch "1080p, 1920 x 1080" ... das Erste ist immer die Ausgabeauflösung, das Zweite die native Auflösung. Diese ausgewählt und neben der Liste 120Hz eingestellt ... schon ging's. :D Bei der Rumsucherei in den Einstellungen, habe ich dann auch noch einen Schalter gefunden, wo sich HDR ein- und ausschalten lässt. Wer Wert drauf legt, kann das also bei modernen Grafikkarten und passenden TV-Gerät oder Monitor auch standardmäßig anschalten. Ich hab's ausgelassen.

Btw. gestern Abend vorm Bettgehen noch kurz GameCube- und PlayStation 2-Emulation ausprobiert. GameCube mit nativer Auflösung geht von der Rechenleistung her wohl ohne Problme, nur mit der Kantenglättung muss ich noch ein wenig rumspielen. Mit höher Kantenglättung sehen GameCube-Spiele nämlich selbst bei nativer Auflösung ganz ordentlich aus. Nur hängt es wohl vom jeweiligen Spiel ab, ob ich die höchste/beste Kantenglättung verwenden kann und der Titel läuft immer noch flüssig mit voller Framerate oder nicht... ist letzteres der Fall geht's aber wenn man die Einstellung bisschen runtersetzt. Wobei ich nicht mal sicher bin, ob es überhaupt an der Hardware-Leistung liegt, da es nicht direkt zu Rucklern kam, sondern gelegentlich zu Hängerern und das betreffende Spiel dazwischen aber mit vollen FPS lief ... wie erwähnt, bei anderen Titeln machte es hingegen gar keine Probleme und alles lief ständig flüssig. Ich habe übrigens mit meinen Original-GameCube-Controller gespielt, da ich den Controller-Adapter für WiiU besitze, an den man bis zu vier Controller anschließen und man den so konfigurieren kann, dass er vom Emulator erkannt wird (keine Konfiguration der Buttons notwendig).
Was die PlayStation 2 angeht, habe ich kurz Tales of Legendia, das ich mir vor einiger Zeit gekauft hatte, angespielt. Alles auf Standardeinstellungen am Emulator gelassen und lief eigentlich ziemlich gut. Keine Soundhängerer oder ähnliches, lediglich beim Scrolling wenn man rumläuft, wirkte es manchmal nicht 100%ig flüssig und wenn man genau aufgepasst hat (Animationen in In-Game-Cut-Scenes usw. sind aber schon flüssig), wirkten die Anime-Videos auch minimal ruckelig (außerdem ist am unteren Rand der Videos ein Grafikfehler zu sehen, der aber verschwindet, wenn Untertitel eingeblendet werden ... ansonsten stört er aber auch nicht, da oben und unten ohnehin schwarze Balken sind). Kann aber sehr gut sein, dass das Spiel auch auf der PS2 nicht 100%ig flüssig lief und/oder die Emulation noch verbessert werden kann und es weniger an der Hardware-Leistung liegt. Wie gesagt, der Sound lief flüssig ohne Stottern, Hängerer oder sowas in der Art... was ja eigentlich meist der Fall ist, wenn die Hardware-Leistung nicht reicht. Könnte mir aber sehr gut vorstellen Tales of Legendia in dem Zustand zu spielen oder gar durchzuspielen, weil es so einfach auch sehr gut spielbar ist. Aber um genau sagen zu können, wie gut die PS2-Emulation an dem Rechner funktioniert, muss ich wohl noch mehr Titel ausprobieren. Zum Testen habe ich übrigens meinen Xbox360-Controller verwendert, weil der wie gewohnt schon richtig vorkonfiguriert ist. Zum ernsthaften Zocken würde ich aber wohl eher den Dual Shock 4 verwenden, auch wenn es mit dem Xbox360-Controller auch sehr gut geht. :)

//Edit:
Ein Tipp, kauft euch bitte niemals einen "UGREEN 40234 HDMI Switch HD Verteiler 3D 4K HDMI Umschalter", sondern investiert, wenn ihr mal einen HDMI-Switch braucht, ein paar Euro mehr. Hatte vor ein paar Monaten einen wieder bei Amazon umgetauscht, weil er plötzlich kein sauberes Bild mehr geliefert hat. Heute urplötzlich während des Testens am PC geht UltraHD nicht mehr. Hab insgesamt 3 dieser Switche und irgendwie will über keinen mehr ein sauberes Bild am TV geliefert werden. Direkt an den TV angeschlossen wird aber ein Bild dargestellt. Muss also die Zeit finden um meine ganze Verkabelung hinter dem TV zu checken und jeden Switch einzeln zu testen. Saumäßige Arbeit ... ich wünschte ich könnte alle drei Switche wieder zurückschicken und mir das Geld zurückgeben lassen. Würde mir dann definitiv andere kaufen. :/ Von daher auch meine Warnung vor dem Produkt, auch wenn der Support wohl bemüht ist, innerhalb der 24 Monate Ersatz zu liefern... den Aufwand für Fehlersuche und das Gerät zurückzuschicken hat man aber trotzdem. Daher mein Tipp, diesen HDMI-Switch zu meiden. ;)
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon Black Diamond » 30.10.2018, 12:45

NegCon hat geschrieben:Source of the post "UGREEN 40234 HDMI Switch HD Verteiler 3D 4K HDMI Umschalter"


HaHa...das wird nicht passieren. Ist das der neue Rasensprenkler? Aber danke für den Tipp. :ugly:
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 31.10.2018, 08:45

Ne, leider nicht. ;) War vor knapp einem Jahr bei Amazon noch der einzige relativ günstige HDMI-Switch mit dessen Hilfe man drei Geräte an einen HDMI-Anschluss anstöpseln konnte. Mittlerweile gibt es allerdings Alternativen. Am Sonntagabend, als ich mit der Auflösung rumgespielt habe, ging dann plötzlich kein 4k-Signal mehr durch ... wenn dann nur flackernd mit Pixelfehler. Direkt an den TV angeschlossen, geht's aber Problemlos.

Leider habe ich drei der besagten Switche und da mir schon mal einer kaputt gegangen ist, bezweifle ich, dass die ewig halten werden. Evtl. ersetze ich sie mal nach und nach, FullHD scheint noch halbwegs zu funktionieren.

Hab bei RetroArch atm das Problem, wenn ich das Bild mit 1080p laufen lasse, sehen die meisten Shader (die ich ja so mag ;)) nicht mehr soll aus. Scanlines bekommen z.B. so Muster etc. was wohl an der Auflösung liegt. Meine Hoffnung ist, dass mit 4k die Shader so dargestellt werden, wie sie eigentlich gehören. Intern müssten RetroArch die Spiele wohl mit der nativen Auflösung rendern, was bei 4k-Ausgabe vermutlich nicht so großen Performance-Einbußen führen sollte. Müsste ich allerdings auch er noch testen. Auf 120Hz und dem Einfügen von Schwarzbilder müsste ich dann natürlich verzichten, aber 60Hz reichen auch und wer weiß, ob ich mit dem Schwarzbildeinfügen nicht sogar den Fernseher Schaden zufügen würde, wenn ich stundenlang so zocken würde (das Bild wirkt dadurch auch dunkler). ;)

//Edit:
Kurzer Nachtrag ... gestern Abend eine halbe Std. ein wenig mit dem Xbox One Controller am PC herumgetestet. Vielleicht noch ein Tipp... wenn jemand von euch auch so einen Controller für den PC kaufen will, rate ich zum 2016 erschienenen Modell (Modellnr. 1708), das zusammen mit der Xbox One S eingeführt wurde (und bislang wohl auch die neuste Revision des Gamepads ist). Anders als die vorherigen Modelle (inkl. Elite Controller) unterstützt das 1708er Modell Bluetooth... das heißt, das Gamepad lässt sich ohne zusätzliches Zubehör mit dem PC verbinden, sofern dieser Bluetooth unterstützt, ansonsten muss man sich z.B. einen Bluetooth-USB-Stick holen, die es aber bereits für ein paar Euro gibt (so einen verwende ich auch). Bei den älteren Controller-Ausführungen ist hingegen, wie beim Xbox360-Controller, ein Wireless Adapter notwendig, die wohl wieder irgendwas zwischen 20 und 30,- € kostet.

Der XB1-Controller setzt wieder auf zwei AA-Batterien (Einweg- oder Aufladbar), jedoch macht die Klappe für die Öffnung hier nicht mehr so einen robusten Eindruck auf mich wie beim Xbox360-Controller. Habe deshalb die Befürchtung, dass das Ganze irgendwann bisschen ausleiern oder gar abbrechen könnte. Natürlich bietet MS wieder ein teures Akku-Kit inkl. Ladekabel an, mit dem man den Akku direkt im Controller laden könnte. Knapp 30,- € sind mir dafür aber eindeutig zu teuer und der Akku hat auch weniger Leistung als die Eneloop, mit denen ich seit 12 Jahren zumindest bisher gut Erfahrungen gemacht habe. Werd's wohl wieder so machen, dass ich 2 im Controller und 2 auf Reserve habe, so kann ich dann immer gleich auswechseln wenn ein Satz leer ist und kabellos weiterspielen.

Ansonsten macht der Controller aber einen sehr guten Eindruck. Die Haptik der Analogsticks und Buttons wurde gegenüber des Xbox360-Controllers nochmal merklich verbessert. So sind die Tasten nun etwas weicher zu drücken, ebenso die Analogsticks, wobei sie aber nicht zu weich sind. Die Schulertasten wurden auch etwas geändert und fühlen sich etwas besser an. Angeblich sollen die Trigger auch eigene Rumble-Motoren bekommen haben, was ich aber bislang noch nicht testen konnte. Die größte Verbesserung dürfte aber das Steuerkreuz erfahren haben. Beim Xbox360-Controllers war dies aufgrund der Machart teilweise etwas schwammig, beim XB1-Controller hingegen, dank vernünftiger Bauform, absolut für 2D-/Sidescroller-Games geeignet.

Die Erkennung des Controllers erfolgt genauso wie beim Xbox360-Controller. Das heißt, neuere Titel erkennen ihn automatisch und so ist die Steuerung, genauso wie bei Konsolentiteln, schon vorkonfiguriert inkl. korrekter Button-Einblendungen für Menüs etc. Getestet habe ich den Controller bisher nur kurz mit Quantum Break. Subjektiv kommt es mir schon so vor, als ob sich das Spiel damit "geschmeidiger" spielen lässt, was wohl vor allem an der Haptik der Analogsticks liegen dürfte. Ich denke für PC-Spiele (inkl. Indies) die seit 2013 erschienen sind, werde ich wohl zukünftig den XB1-Controller verwenden, bei älteren Sachen den Xbox360-Controller. Also quasi jeweils den Controller für den die Spiele gemacht wurden bzw. der als Haupteingabegerät konzipiert ist. :)

Zumindest was PC-Spiele angeht, kann ich als vorläufiges Fazit sagen, dass er sich fürs FullHD-Gaming sehr gut eignet. Gerade bei Last-Gen-Titel, die Multiplattform sind, werde ich wohl zukünftig eher auf die PC-Fassungen zurückggreifen, wenn ich da was nachholen will. Frühe Current-Gen-Titel wie Quantum Break oder Ryse: Son of Rome lassen sich auf dem Rechner ebenfalls gut in FullHD spielen (anfänglich lies sich nur 720p auswählen, mittlerweile aber alle beliebigen Auflösungen ... k.A. woran es lag). Bei Quantum Break habe ich alle Grafikeinstellungen auf Hoch (Maximum wäre Ultra), wobei ich bei der einen oder anderen Einstellung vielleicht sogar noch auf Ultra gehen könnte, aber mir reicht es so... sieht alles gut aus und spielt sich flüssig. Bei Ryse habe ich mit FullHD auch alles auf Hoch (müsste da sogar das Maximum sein), falls ich mich jetzt nicht irre. Wie es bei aktuellen grafisch aufwändigen Spielen ist, kann ich leider nicht sagen, da ich kein solches besitze, aber ich denke, spielbar wären die auch noch (evtl. die Settings bisschen runterdrehen und/oder die Auflösung).

Ich schätze, wenn man vom Konsolensektor kommt, hat man auch deutlich niedrigere Ansprüche, als wenn man reiner PC-Gamer ist. Ein Spiel läuft bei mir z.B. flüssig, wenn es min. 30 fps konstant halten kann. Meine Beurteilung ist jetzt auch rein subjektiv, da ich bisher die Framerates noch nicht explizit habe anzeigen lassen. Zumindest bei Quantum Break kann man in den Optionen die Framerate auf 30fps festsetzen. Wenn ich das aktiviere, wirkt das Spiel nicht mehr ganz so flüssig wie wenn ich es deaktiviere. Daher schätze ich, dass die Framerate dort bei irgendwas zwischen 30 und 40, vielleicht auch 30 und 50 fps liegen könnte. Wobei sie nicht konstant ist, was mir aber nur beim Testen aufgefallen ist. Hab die Kamera so gedreht, dass man in den Himmel blickt und dann schnell nach unten auf den Boden geschwenkt. Da viel dann schon auf, wenn die Skyline bzw. die Umgebung ins Blickfeld kam, dass die Geschwindigkeit kurz etwas ausgebremst wurde. Beim normalen Spielen läuft aber bislang alles flüssig, wobei ich nur mal kurz reingespielt habe.

Was Emulatoren angeht, bin ich noch dran alles einzurichten. Bin aber seit Sonntagabend nicht dazu gekommen dort weiterzumachen. Wird aber hier reingeschrieben wenn es neue Erkenntnisse gibt.

Wie erwähnt, der Thread ist jetzt einfach mal so zum Spaß da, vielleicht interessiert es ja jemanden, wie die Erfahrungen so sind, wenn man einen älteren Rechner quasi zur Multifunktions-Spielkonsole umbaut. :D Von daher nicht wundern, wenn hier ziemlich viel Geplapper zu allem was den Rechner betrifft landet. ;)
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 05.11.2018, 13:20

Gestern Abend wieder ein wenig Zeit gefunden mich mit RetroArch zu beschäftigen. Speziell die SNES-Emulation hat mir anfangs etwas Probleme bereitet, weil ich erstmals als Core higan (Accuracy) anstatt SNES9x verwendet habe. Das Problem war nur, dass er wohl standardmäßig mit HiRes-Auflösung des SNES arbeitet (wohl damit dynamischer zwischen den Auflösungen umschalten zu können, was aber wohl so gut wie kein SNES-Spiel braucht ... habe ich zumindest so gelesen), was aber seltsame Muster bei den Shadern erzeugt. Hab dann irgendwann die Auflösung des Cores auf SNES-Standard-Auflösung runtergesetzt und plötzlich wurde alles so angezeigt wie es sein sollte.

Nach ein wenig Rumprobieren hat mir irgendwie aber kein Shader so recht gefallen und den den ich früher mal verwendet habe, konnte ich leider auch nicht mehr finden. Also etwas gegooglet und crt-geom-flat schien ein sehr nettes Bild zu erzeugen, allerdings gab's bei RetroArch standardmäßig nur crt-geom, der anders als der flat zusätzlich noch die Bildkrümmung alter Röhrenfernseher simuliert, was eine Art Fischaugeneffekt verursacht. Aber ich konnte crt-geom-flat aus dem Internet runterladen und ihn dann bei meiner RetroArch-Installation hinzufügen. Ist jetzt der Shader, den ich für alle älteren Heimkonsolen verwenden werde. Auch NES-Spiele gefallen mir damit ziemlich gut. Hier gibt es eine Beschreibung inkl. Download-Links des Shaders mit ein paar Variationen, falls es jemanden interessieren sollte. Vorerst bin ich mit dem Shader zufrieden, hatte aber früher mal einen Benutzt der auch leichte Farbverläufe wie bei alten Röhrenfernsehern simuliert hat, das wirkte dann noch mehr Retro ... aber ich denke der crt-geom ist der beste Kompromiss zwischen "Retro-Look" und einem sauberen Bild. Ich meine rein theoretisch kann man mit Shader auch die alte Bildqualität über SCART oder gar Antennenweiche simulieren mit verrauschtem Bild und alles was dazu gehört, aber man kann es auch übertreiben. ;)
Ansonsten hat der Rechner jetzt auch genug Leistung um den GB-Shader, der GB-Spiele wie auf dem klassischen GameBoy mit seinem gelben Display (oder wahlweise den grauen des GB Pocket) darstellt. Am TV erscheint das dann so: hier klicken.
Mir persönlich geht es immer darum, die Spiele, wenn möglich, zumindest so ähnlich zu zocken, wie sie damals von den Entwicklern entwickelt wurden. Sprich, SNES-Titel wurden auch auf/für Röhrenmonitoren entwickelt waren wohl auch für Entwickler nie vollständig scharf und/oder es musste ein Raster oder Scanlines über dem Bild liegen (je nach Monitor-/Fernseher-Typ). Ähnlich wie gerade die ganz alten GB-Spiele für den grünen Screen des Classic-GBs entwickelt wurden. Das ist zumindest meine persönliche Intention was Shader angeht. Kann aber auch nachvollziehen, wenn man eher auf den "rohen", aber dafür scharfen, ungefilterten Pixellook steht. :)

Meinen 8bitdo sf30 (der normale im 1:1 SNES-Controller-Design) konnte ich auch auf Anhieb über Bluetooth verbinden und er wurde auch sofort korrekt von RetroArch erkannt (RetroArch liefert eine Reihe von automatisch eingerichteten Controller-Konfigurationen für gängige Controller mit). SNES-Spiele lassen sich somit perfekt und mit viel Retro-Flair zocken. :) Einzig was noch nicht funktioniert, sind die Hot-Key-Funktionen ... sprich, dass man mit bestimmten Tastenkombinationen das Menü des Emulators öffnen kann und/oder Schnellspeicherung, Rewind, etc. Aber da muss ich, wenn ich mich richtig erinnere, nur eine Kleinigkeit in der Konfigurationsdatei anpassen.

Bin auch am Überlegen, ob ich mir nicht langfristig sogar USB-Adapter zu verschiedenen alten Controllern (wie SNES oder NES) kaufe, damit ich mit meinen Original-Controllern zocken kann (den für SNES hatte ich schon mal vor längerer Zeit gekauft, war aber defekt und daher zurückgeschickt). Für Mega Drive-Controller besitze ich sowas ja schon und da habe ich mir vor wenigen Jahren auch zwei 1:1 Nachbauten des 6-Button-Controllers geholt (waren auch recht günstig ... wenn ich mich richtig erinnere pro Stück irgendwas zwischen 12 und 15,- € ... Genesis GN6 von Hyperkin).

Macht momentan wirklich Spaß sich damit zu beschäftigen und ich könnte mir gut vorstellen, dass ich wieder richtig Lust auf ein paar Retro-Spiele bekomme. :D
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon Black Diamond » 05.11.2018, 19:00

NegCon hat geschrieben:Source of the post Macht momentan wirklich Spaß sich damit zu beschäftigen und ich könnte mir gut vorstellen, dass ich wieder richtig Lust auf ein paar Retro-Spiele bekomme. :D


:ok: Genauso muß das sein. Mir wäre der Aufwand zu groß. Ist man aber damit fertig, ist das schon eine feine Sache. :)
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 08.11.2018, 13:25

Ja, ein wenig Spaß am Rumkonfigurieren muss man schon habe. Wobei das bei RetroArch weniger Aufwand ist, als es vielleicht scheinen mag. Es gibt eine ini-Datei in der man alle Werte Manuell anpassen kann und vieles ist schon vorkonfiguriert. Mit meinen Xbox360-, XB1- oder SFC30-Controller hätte ich auch gleich zum Zocken anfangen können. Sind eher die Sondersachen wie Shader, Rewind, etc. wo man sich ein wenig Beschäftigen muss oder wenn man verschiedene Auflösungen durchprobieren will. Ich mache auch meist nur immer Sonntag Abend ein wenig was dran, daher zieht sich das alles etwas. :) Einige Dinge wie PSX-Emulation habe ich auch noch gar nicht ausprobiert oder wie Saturn-Spiele darauf laufen (habe hier auch ein paar Titel).
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 11.11.2018, 15:04

Emulation und auch PC-Spiele zocken klappt jetzt sehr gut. Ist wirklich wie mit einer Konsole am TV zu spielen. :D Wahrscheinlich werde ich jetzt halbwegs aktuelle Titel eher am PC als z.B. PS4 spielen und auf der Switch wohl auch nur noch dann Multiplattformtitel, wenn mir mobile etwas bringt und die technischen Unterschiede nicht zu groß sind. Beim PC hat man einfach den Vorteil, dass die Spiele zum einen oft günstiger sind, die Grafik/Performance skalierbar ist (sprich, sollte ich irgendwann mal einen leistungsfähigeren Rechner haben hat man quasi sowas wie eine Remastered Version) und Steam als Bezugsquelle für digitale Spiele mir einfach ausgereifter vorkommt, als die Stores der Konsolenhersteller. Bisher immer voller Download-Speed, was das Herunterladen sehr beschleunigt und Speicherstände werden automatisch in die Cloud geladen ohne zusätzliche Kosten. Retail macht auf PS4 (und auch XB1) leider immer weniger Sinn, weil die Vanilla-Versionen auf den Datenträger max. Beta-Versionen gleichkommen, die teils zur hälfte oder sogar vollständig von Patches ersetzt werden. Dieses "ich habe das gesamte Spiel auf Datenträger"-Gefühl kommt daher nur äußerst stelten auf. Selbst auf der Switch hat man zu fast jedem Spiel mittlerweile Patches ... wobei diese oft relativ klein sind ... aber wenn's sogar bei Nintendo schon soweit ist, will das was heißen ... zumindest die Installation entfällt da NOCH (außer ein Spiel ist nicht vollständig auf GameCard).

Nachdem die jap. jRPG-Hersteller ihre Spiele auch zunehmend für PC veröffentlichen (bei Falcom erscheinen sie sogar oft vor den Konsolen-Releases oder zumindest in besserer Form, z.B. im Fall von Ports von PSP oder Vita) frage ich mich langsam, ob es wirklich noch Sinn macht sich eine PS5 zu kaufen oder lieber einen PC den man unterm TV stellt. Klar, der Anschaffungspreis der Hardware ist höher. Für einen PC der 5 Jahre aktuelle Titel relativ problemlos in voller Pracht darstellen soll, wird man wohl schon rund 1.500,- € oder sogar ein wenig mehr auf den Tisch legen müssen. Nach den 5 Jahren hat man dann voraussichtlich auch noch gute Chancen durch ein Upgrade der Grafikkarte nochmal ein paar Jahre überbrücken zu können (kostet dann wohl je nach Grafikkarte auch nochmal zwischen 300 und 500,- €) ... Wenn man aber bedenkt, dass die Konsolenhersteller wohl zukünftig innerhalb einer Konsolengeneration auch zwei Hardware-Fassungen veröffentlichen werden (wie etwa normal und pro bzw. normal und X) und jedes Gerät wohl auch 400 bis 500,- € kosten wird, dann kommt ein PC, der generell mehr Leistung hat und mit dem man auch anspruchsvolle Emulation betreiben kann, auch nicht so viel teuerer und man spart halt auch ordentlich bei den Software-Preisen.
Auf eine Nintendo-Konsole will ich aber aktuell nicht verzichten wollen, hauptsächlich wegen Exklusivtiteln von Nintendo und weil ich seit über 28 Jahren noch nie ohne Nintendo war. ;) PlayStation- und Xbox-Exklusivtitel reizen mich aber immer weniger und für Multiplattformtitel wäre der PC wohl mittlerweile die bessere Wahl. Ehemalige Vorteile der Konsolen (keine Installation, keine Patches, keine Konfiguriererei, etc.) entfallen mittlerweile ja ... gerade auch weil auf dem PC mit Xbox360/XB1-Controller auch Standard-Controller vorhanden sind (Dual Shock 4 und Switch Pro Controller lassen sich sicher auch entsprechend konfigurieren), die von jedem modernen Multiplattformspiel unterstützt werden (Button-Layout und Button-Einblendungen werden automatisch wie bei den Konsolenversionen gesetzt).

Bin momentan wirklich erstaunt, was auf meinem alten Rechner, der von 2011/2012 stammt und eigentlich nur eine vergleichsweise günstige GTX 1050 ti bekommen hat (die sich bei den Gaming-Grafikkarten eher am Ende der Skala bei den modernen Grafikkarten bewegt und mittlerweile auch schon wieder relativ genau 2 Jahre auf den Markt ist) noch alles sehr gut läuft. Wenn ich da an die Zeit Ende der 90er oder Anfang bis Mitte der 00er-Jahre denke. Selbst wenn man sich einen High-End-Gaming-PC gekauft hat, bekam man nach spätestens 2 Jahre schon Probleme und nach insgesamt 4 Jahren war zwingend ein neuer Rechner fällt. Liegt wohl auch daran, dass sich die Grafik nicht mehr so schnell weiterentwickelt (ist ja auch eine Kostenfrage ... viele kleinere Spieleentwickler können sich auch keine AAA-3D-Grafik leisten).

Soll jetzt bitte auch nicht als Bash gegen Konsolen, Sony oder MS aufgefasst werden. Bin nur erstaunt, wie sehr sich Konsolen und PC aufeinander zubewegen ... gerade der PC scheint davon wohl zu profitieren, da die Zeiten des ewigen Rumkonfigurierens wohl vorbei sind. Auf jeden Fall äußerst interessant, wie sich das so die letzten Jahre geändert hat.

//Edit:
Was ich eben auch getestet habe und was ich persönlich sehr sehr sehr gut finde, ist, dass man mit Windows 10 Screenshots und Videomitschnitte sehr einfach machen kann. Bei Letzterem ist mir bei den getesteten Spiele auch kein nennenswerter Performance-Einbruch aufgefallen (ggf. würde man es bei Spielen, die die Hardware arg beanspruchen, schon merken). Auch mit RetroArch selbst lassen sich einach Screenshots erstellen. Speziell wenn ich da z.B. an Screenshots und Gameplay-Mitschnitte für NinRetro denke, hat das durchaus sehr große Vorteile. :) Wie etwa bei Infoseiten, Reviews oder vielleicht sogar Anspielvideos (30 bis 60 Min. lange Let's Plays die die ersten Eindrücke eines Titels vermitteln sollen) wäre das nützlich. Für ältere Multiplattformspiele, Emulation älterer Systeme und vielleicht sogar halbwegs moderne Titel, die weniger Hardware-Ressourcen benötigen, würde es aber reichen. Einziger Nachteil, die Videos werden offenbar nur mit 30 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet, wenn ein Spiel aber z.B. mit 60fps läuft, wirkt es nicht mehr so flüssig wie in echt ... aber dürfte nicht so viel ausmachen und die Videos benötigen auf der Festplatte nicht so viel Platz (beim Test ca. 800 bis 900 MB bei etwas über 11 Min.).
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon Black Diamond » 13.11.2018, 05:11

NegCon hat geschrieben:Source of the post eher am PC als z.B. PS4 spielen


...bleibt das Problem mit den Exklusiv-Titeln. Grundsätzlich stört mich das Spielen am PC nicht und Vorteile gibt’s genug. Zwei Nachteile kann man aber nicht wegdiskutieren. Bestimmte Spiele sind Plattformabhängig und die gibt es für PC nicht und ich zum Beispiel möchte keinen lauten und hässlichen Daddelkasten im Wohnzimmer stehen haben. Übrigens mein Grund bisher auf die Pro zu verzichten. Dazu kommt für mich persönlich noch eine Sache dazu. Schalte ich den PC ein muß ich immernoch erstmal unkomfortabel mit Maus/Tastatur usw. die Sachen starten ehe ich meinen Steam-Controller benutze. Aber du hast ja weiterhin die anderen Möglichkeiten. :ok:
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon NegCon » 13.11.2018, 19:03

Überraschenderweiße ist der PC deutlich leiser als meine PS4Pro im Pro-Modus (und vermutlich auch leiser als die neuste Pro-Revision, da die vom Geräuschpegel jetzt auch nicht so wahnsinnig viel ruhiger läuft als die letztjährige Revision). Ist auch kein spezieller Silent-Rechner oder so, sondern ein Standard HP Compaq Elite 8200 CMT. Steam startet ca. 10 bis 20 Sekunden nachdem Windows hochgefahren ist (was wiederum nur geschätzt 10 bis allerhöchstens 20 Sekunden dauert) im Big-Picture-Mode. Dieser ist komplett mit Controller bedienbar. Hab' jetzt einen Xbox360- und einen XB1-Controller. Beide verbinde ich mit dem PC wie man's von den jeweiligen Konsolen gewohnt ist, mit Drücken auf die Xbox-Taste (Xbox360-Controller verbindet sich mittels Wireless Receiver und der XB1-Controller, welches ein 2016er-Modell ist, über Bluetooth). In-Game kann man in Windows 10 mit einem Druck auf den Xbox-Taste ein Menü aufrufen mit dessen Hilfe man u.a. Screenshots oder Videos vom gerade laufenden Spiel aufzeichnen kann.

Der Steam-Big-Picture-Mode ist quasi eine Art Benutzeroberfläche, wie man sie von den Konsolen her kennt und lässt sich komplett mit dem Controller steuern (Spiel installieren, deinstallieren, neue Spiele hinzufügen, etc.). Man kann auch Steam-fremde Software einbinden, so kann ich beispielsweise RetroArch über Steam-Big-Picture-Mode starten, was sich auch komplett mit Controller bedienen lässt. Die meisten Multiplattformspiele auf PC, die seit der Xbox360-/PS3-Ära erschienen sind, unterstützen i.d.R. die MS-Controller und schalten dann auch die In-Game-Button-Anzeige um (Konfiguration ist hier nicht mehr notwendig).

Es gibt allerdings ein paar Spiele, die zwar Controller-Support haben, aber über eine externes Configurationstool verfügen, das sich nur mit Maus bedienen lässt, wie etwa einige ältere Falcom-Titel. Normalerweise reicht es aber, wenn man da einmal alles nach seinen Wünschen konfiguriert hat, so dass man das Tool nicht mehr aufrufen muss und das jeweilige Spiel fortan sofort starten kann. In ganz seltenen Fällen, wie etwa bei Fallout 4, kommt, wenn man das Spiel starten will so ein Auswahlmenü, so man auswählt, ob man das Spiel starten will, in die erweiterte Konfiguration gehen will, usw. das sich aber nur mit der Maus bedienen lässt. Keine Ahnung wieso Bethesda da da so dämlich gemacht hat ... glaub bei anderen Titeln, wie etwa Skyrim SE ist das nicht so (bin mir aber nicht ganz 100%ig sicher). Aber wie erwähnt, das sind dann schon ziemliche Ausnahmen. Hab mir für knapp 20,- € ein Funk-Mini-Tastatur/Maus-Set gekauft, das ich im Notfall verwenden kann... teils verwende ich dann, wie etwa bei Fallout nur kurz die Maus.

Abgesehen von den genannten Sonderfällen, ist der PC, so wie ich ihn benutze, schon ziemlich konsolig, was mich selbst auch überrascht hat. Was natürlich stimmt, ist, dass so ein normaler Tower-Rechner schon ein kleiner Klotz ist. Bei meinem Modell habe ich zumindest den Vorteil, dass das Gehäuse so ausgelegt ist, dass es entweder horizontal oder vertikal aufgestellt werden kann (hat auch entsprechend an den Seiten Gumminoppen als Auflageflächen). Passt so auch in den Schrank auf dem mein Fernseher steht. :) Würde ich mir jetzt aber einen neuen PC fürs TV-Zocken einrichten, würde ich aber darauf achten, dass er möglichst leise ist und auch ein ansprechendes und möglichst kleines Gehäuse hat (was bei dem Platzbedarf, den eine größere leistungsfähigen Grafikkarte aber etwas problematisch werden könnte ... weiß aber auch nicht, was es da mittlerweile für Gehäuse und Motherboards gibt).

Will jetzt die Konsolen nicht schlecht reden, natürlich haben diese auch ihre Vorteile, mich überrascht nur wie bedienerfreundlich der PC bzw. moderne Spiele mittlerweile geworden sind. Auch dass Steam schon seit einiger Zeit mit dem Big-Picture-Mode eine konsolenartige Benutzeroberfläche bereitstellt zeigt, dass offenbar doch einige Spieler auch am TV mit ihren PCs spielen. Ebenso sehr vorteilhaft, dass sich mit Xbox360- und XB1-Controller endlich "Standard-Controller" am PC etablieren konnten, das war vor 20 Jahren ja noch ganz anders... da war Maus und Tastatur absolute Pflicht. Soweit ich feststellen konnte, wird der Xbox360-Controller übrigens auch von den neuen Titeln unterstützt, man muss so nicht zwingend einen XB1-Controller kaufen, wobei Letzterer nochmal einen Tick besser ist, gerade auch weil er ein vernünftiges Steuerkreuz hat und durch die 2016er-Version, die mit der XB1S eingeführt wurde, auch über Bluetooth ohne zusätzlichen Adapter/Receiver verbunden werden kann (selbst der teure Elite-Controller kann noch kein Bluetooth).

Bzgl. der Exklusiv-Titel ist es ja leider so, dass Sony immer weniger in Japan-Spiele investiert und die jap. jRPG-Entwickler im Gegenzug immer mehr Titel für PC portieren (Final Fantasy, Tales-of, NiNoKuni und ganz zu schweigen von den Falcom-Spielen). Spiele wie Uncharted & Co. sind zwar sehr nett und für mich eine Abwechslung für Zwischendurch, aber ich muss sie nicht haben. Gibt von 3rd-Parties, die für PC entwickeln, mittlerweile auch Alternativen und MS fährt ja mit Xbox und Windows-PC ohnehin zweigleisig.

//Edit:
Btw. ich will auch nochmal betonen, dass hier nicht beabsichtige Konsolen zu bashen, bin ja immer noch Konsolenspieler. Für mich ist der PC unterm TV aktuell so eine Art Experiment um herauszufinden wie "konsolig" man heutzutage an einem Rechner zocken kann. Das betrifft Last-Gen und aktuelle Spiele sowie auch Emulatoren älterer Systeme. :) Daher schildere ich auch hier immer was ich gerade so alles mit dem PC mache und wie gut es mir gefällt. :)
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Re: TV-PC für alles Mögliche und Retro-Gaming

Beitragvon MetalSnake » 15.11.2018, 12:43

Es ist schon verrückt, NegCon der alte PC basher wird zum PC gamer. :lol:
Und wer mich kennt weiß ja, ich war immer Apple Fan hatte nur Macs, und ein PC kam für mich nie in Frage.
Jetzt habe ich ewig auf einen neuen iMac gewartet, alternativ auch einen guten Mac mini, jetzt wurde kein neuer iMac vorgestellt aber ein neuer mini der ansich auch gut ist, aber nur eine Intel UHD Graphics 630 hat, diese Grafik"karte" ist hat ziemlich genau die gleiche Leistung wie die GeForce GT 650M in meinem MacBook von 2012. :wand: :laber:
Das regt mich jetzt so auf dass ich mich tatsächlich grad im PC lager umschaue. Habe mir schon ein paar PCs bei Amazon rausgesucht, jetzt schaue ich nochmal was die Angebote so machen und dann werd ich wohl sehr bald mal zuschlagen. Kleinere Vorbereitungen werden so nach und nach getroffen, eine "Gaming" Tastatur habe ich vorhin bei den Blitzangeboten bestellt. Fehlt noch eine Maus und ein neuer Bürostuhl.
Ich schätze deine Beiträge in diesem Thread könnten bei meinem Vorhaben auch sehr nützlich werden. Habe sie aber bisher nur überflogen.

Also sage ich schonmal Danke für deine ausführlichen Beiträge. :ok:

Ich denke aber wenn ich den PC grad nutze aber nicht zocke ich wohl Linux nutzen werde. Aber ständig neustarten und Dinge beenden find ich auch doof, also vielleicht Windows als Boot System und dann ne VM mit Linux drin wo ich mit "arbeite".
Bin jedenfalls gespannt was das wird. :ugly:
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