The Call Of Cthulhu Dark Corners of the Earth

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NJW
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The Call Of Cthulhu Dark Corners of the Earth

Beitragvon NJW » 23.02.2014, 20:59

Bild

Kommen wir zu einer kleinen Revue zu The Call Of Cthulhu: Dark Corners of the Earth.

Dieses Spiel erschien um 2005 für die erste XBOX und 2006 für den PC. Ich befasse mich hier mit der PC-Fassung,da ich die gespielt hab.

Story: Man spielt einen Privatdetektiv Jack Walters und soll eine Person in der Stadt Innsmouth ausfindig machen. Das ist so der grobe am Anfang nichts sagende Hauptteil der Story. Jedoch fängt das Spiel mit dem Selbsmord von Jack Walters an und man spielt nach und nach die Geschichte bis zu seinem Tod nach.

Gameplay: Es fängt wie ein klassisches Adventure in der Ego-Perspektive an, Leute befragen, Sachen kombinieren, Rätsel lösen, das übliche. Jedoch haben die Entwickler ein paar Ideen eingebaut die einerseits, das Genre ein wenig aufbröseln aber auch manchmal echt diverse Macken hat,die ich aber später erwähnen will. Das Spiel bediehnt sich klassisch Sprachausgabe mit Textboxen aber KEINE HUD. Das heißt man hat keine Lebensanzeige, Munitionsanzeige ist auch nicht auf dem Display vorhanden sondern nur im Inventar, dazu kommt ein Herzschlagmesser im Inventar dazu und gewisse Verletzungszonen und kein Fadenkreuz sondern über Kimme und Korn zielen.

Gesundheit und Verletzungszonen: Der Spieler hat wie eben genannt keine Lebensanzeige wo man achten muss,daß er nicht stirbt sondern der Cluo besteht darin,auf dem Herzschlagmesser im Inventar oder die Psyche von Jack zu achten. Ebenso sind gewisse Verletzungszonen entscheidend für den Spielverlauf. Die Verletzungszonen beschränken sich auf: Augen,Arme,Beine und Bauch ein. Jenachdem wie stark man auf eine gewisse Zone verletzt so, wird das Spiel dadurch und die Gewinnung der Kontrolle über die Figur schwerer bis unmöglich gemacht. Beispiel: Ist ein Auge stark geschädigt von einem Schuss, so verliert Jack die Fähigkeit in Farbe zu sehen. Oder ist ein Arm gebrochen, so kann man nicht mehr lange zielen mit einer Waffe und man zittert und verpufft so die Schüße. Oder ist ein Bein gebrochen humpelt Jack,schlimmer wirds wenn man sich beide Beine bricht da ist die Geschwindigkeit noch lahmer und man stirbt schneller als man piepo sagen kann.
Mithilfe der Medipacks kann man gewisse Zone heilen oder sich mit nem Antidot heilen lassen und das alles natürlich mit Animationen.

Zur Psyche selbst ähnlich wie bei Eternal Darkness is es ein entscheidendes Element worauf der Spieler achten muss. Einerseits sieht dadurch wenn Jack zu viele verstörende Dinge sieht oder erlebt für einen kurzen Zeitraum verschwommen ebenso, wenn er in Panik verfällt oder von einem Abgrund rüberspringen soll. Im schlimmstenfall, kann es auch mal vorkommen,daß er suicid begeht oder wirres Zeug babbelt.

Grafik: Die Grafik ist schon ziemlich altbacken und erinnert so mit dem grau braunen Ton an Silent Hill 4 The Room für den PC. Ebenso Teils matschige Texturen,aber dennoch alles in allem passt es und mit dem Charme aus einem 20er Jahre Filme mit dem Sepiaton und Bildfehlern wie bei alten Filmen hat es doch seine eigene interessante Atmosphäre.

Kommen wir nun zu den extrem nervigen Dinge an dem Game:

1. Die K.I. ist auf einem Level zwischen Super Klug und Super Dumm und man manchmal mit Glück ausweichen kann und gerne bleibt die an gewissen Ecken und Enden hängen.

2. Der Schwierigkeitsgrad ist echt an einigen Stellen von der Hölle, soll heißen man muss pixel genau schleichen, den Gegnern ausweichen oder wegrennen,oder Events Triggern sind auch leider nur pixelgenaue Sache. Ebenso das Feature der Verletzungen, bei der PC Version läuft Jack ziemlich langsam und das kann manchmal wenn man weggrennt eher wie ein Gurkengang wirken und man stirbt dann aus Frust sehr schnell,ebenso die Sicht verschwimmt Feature oder gebrochene Arme und Beine. Diese Atmosbonuse, sind in bestimmten Fällen mehr Kontraproduktiv. Aber das nervigste ist das nicht abbrechen der Animation beim verarzten seiner Wunden,wenn man noch im Schussfeuer unter Gegner steht und man in dem Moment das ausführt,ist einerseits Medipack weg und man wird auch nicht in der Zone geheilt. Ebenso eine Sequenz wo man einen Safe aufschließt, es ist auch da nicht einfach weil man sich da zu Tode probiert auch wenn man den richtigen Code hat.

3.Der rote Faden ist nicht immer ersichtlich manchmal rennt man im Kreis oder versucht einen Event zu triggern und hat keinen Erfolg bei der Sache, ebenso einige Rätsel wo man manchmal leider gezwungen ist in den Lösungen zu mogeln.

4.Bugs sind auch welche aber eher kleinerer Natur, wie das manche Texte teils deutsch und eglisch sind, wenn man manche Tagebucheinträge liest.Und in einem Level die arge Monotonie wo man sich Call Of Dutyesque nur ballert und somit die Gruselstimmung verloren geht. Festgelegte Speicherpunkte sind vorgegeben wo man speichern kann, daher leider kein Freispeichern.

Fazit: Wenn man es trotz gewisser schwächen, sich da doch noch reinbeißt, erlebt man ein doch recht anderes Horror-Survival Adventure mit einer geilen Story. Man habe hier kein Resident Evil 0-4 oder ein Silent Hill 1-2 zu erwarten. Für diejenigen die sogar Lovecraft gelesen haben, den wird das ein oder andere Zitat zum schmunzeln bringen. Aber auch für jene wie mich, die das Lovecraft Universum gar nicht kannten entfaltet sich ein spannendes Horror-Survival Adventure im Lovecraft Universum.

Ein kleiner Tipp noch, es gibt für die PC-Fassung eine gemoddete EXE-Datei, wo die Figur schneller läuft und man endlich frei speichern kann.

Für Kritik, Fragen und Anregungen kann hier gerne jeder was schreiben ist halt die erste Review, die ich schreibe :)

Hier eine letzte Scarryszene, die so recht am Anfang des Spiels ist:http://www.youtube.com/watch?v=nsduYJUKSMY


Pro:
+Atmosphäre
+Story
+Sounddesign
+Soundtrack
+Grafik

Contra:
-Schwierigkeitsgrad
-Animation
-K.I.
-Leichte Bugs
-Kein freies Speichern

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Re: The Call Of Cthulhu Dark Corners of the Earth

Beitragvon niche » 27.02.2014, 12:39

Ich hatte das Spiel damals bei einem Kollegen auf der Xbox nur mal angespielt. Das Setting war schon sehr düster aber habe es dann wieder komplett aus den Augen verloren. :/
Ein schönes Review :ok:

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Re: The Call Of Cthulhu Dark Corners of the Earth

Beitragvon NJW » 27.02.2014, 20:02

Haha Danke,musste es leider mehrfach schreiben, einerseits weil mich das System immer wieder ausgeloggt hat und ich auch nicht mit dem Text so ganz zufrieden war.

Wie gesagt kein leicht zugängliches Spiel, wie ich finde aber hat dennoch auch trotz der extremen Designmacken seine guten Seiten. Das gleiche was Filme,Bücher leider nicht mehr aber Musik oder Games betrifft. Klar ab und an spiel ich auch mal gerne die Highclass Sachen,aber mittlerweile bin ich da eher in Gefilde mehr warm geworden, die doch etwas anderes zu bieten haben. Und neues seit XBOX 360 Ära hab ich nichts gespielt :D Leider auch nicht den Nerv ne PS3 oder ne 360 zu holen und bin auf dem Retro Zug stecken geblieben. Einerseits, weil ich merke das manche Games da doch mehr Liebe zum Design haben als die heutigen mit Zig Tutorials wo dir alles genau erklärt wird und man sich nicht mit der Materie oder dem Gameplay auseinandersetzt und das finde ich is über die Jahre echt verloren gegangen. :)

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Re: The Call Of Cthulhu Dark Corners of the Earth

Beitragvon niche » 27.02.2014, 20:35

Das kann ich nachvollziehen. Wenn ich mich recht erinnere hat einen CoC auch einen direkt ins Spiel geworfen. Düster erinnere mich noch das ich den Plot anfangs nicht so verstanden hatte und auf einmal in diesem Haus war und mich irgendwie aufgeschmissen gefüllt habe. Wenn ich damals nicht so ne riesige Auswahl an Spielen gehabt hätte, wäre ich wohl dran geblieben.
Das es seit einigen Jahren in Sachen Gameplay eher stagniert, wobei es ja durch den Fortschritt eigentlich umgekehrt sein müsste, fällt mir sehr oft auf. Ich kann auch viele Spiele nicht abfeiern bis zum erbrechen, die in den Wertungen AAA+ Noten bekommen. Das ist wohl der Generationswechsel..... ?(
Nur um mal kurz auf das Thema einzugehen. Ich hab in Spielen wie The Last of Us oder Uncharted auch nicht mehr das Gefühl das ich ein Spiel spiele sondern eher einen interaktiven Film mit sehr wenig Spielraum. Wenn man sich dann selber ein bisschen kreativ mit der Sache auseinander setzt, fallen ja einem direkt zig Dinge ein die so ein Spiel um Welten besser machen würde, aber irgendwie fällt das keinem Entwickler ein?!

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Re: The Call Of Cthulhu Dark Corners of the Earth

Beitragvon NJW » 28.02.2014, 01:46

Last Of Us,also keine Vollständige Meinung weil ich das Game nicht gespielt hab lebt ja stimmt von der Cineastischen Sache mehr als vom Gameplay.
Wobei ich Last Of Us sogar besser finde,weil man sich da eher mehr auf schleichen konzentriert. Da muss ich grad ne kleine Hasstirade gegen das Thief Reboot auslegen,weil ich hab nur Teil 2 und 3 gespielt.Leider Teil 2 oder war das 1 nur den Anfang und Teil 3 fast durch aber die waren auch super in szene gesetzt die zwischensequenzen und allem.Daher find ich Last Of Us is noch eines der guten Games.Uncharted gehört für mich wie die Assassins Creed Reihe eher zu Ära der Filme als mehr Game.Wobei ich sagen muss, den letzten PS3 Titel der mich auch hier nur als Film gesehen umgehauen hat war Heavy Rain.Fahrenheit hab ich davor gebspielt aber das Ende :wand: Nomad Soul wollte ich damals glaub ich spielen gefiel mir damals das Design aber zu jung war 10 oder so. Und Heavy Rain ist schon etwas richtig gut gemacht ist wo man eher das Gefühl hat wirklich diesen schlimmen kraftakt auszuführen außer die lächerliche Sexszene xD Und Call Of Cthulhu klar ist kein 100 % Titel aber eines der unterschätzten Games wie ich finde. Klar man wird ohne Wissen in das Haus reingeschmießen,aber das war das Erlebnis wie sich ein Filmspiel eher anfühlen muss.Games heute werden einfach kaputt gerieten wie Final Fantasy Reihe,woebi ich nun mal 6 und 7 als die besten Teile finde. Metroid Prime damals auf dem Gamecube null verstanden auch nicht gespielt hype ich dermaßen so sehr daß ich es gerne nachholen würde. Aber auch die alten Resi Teile mit den starren Hintergründen super. Auch den 4er Super aber alles nach 4 kannst du Vergessen. Und JRPGs nun Pokemon Blau war mein erstes,dannach kam ich leider durch Emulatoren, an die Klassiker,weil keine Geldkapazitäten vorhanden waren. MIttlerweile kauf ich Remakes oder Originale auf den alten Retro Konsolen. Aber echt schade was um bestimmte Äras der Videogames geworden ist, hätte ich nicht gedacht. Und Rollenspiele heute bestes Beispiel Skyrim,welches doch cool ist sind mir heute zuuuuu lang. Also 100 Stunden war das höchste was ich gebraucht hab um Gothic 2 ohne Addon durchzuspielen,aber damit bich auch heute gedeckt. Bestes Beispiel was noch den guten alten Gamemechanik Flair hat, ist Dark Souls. Es ist Bockschwer sieht gut aus und macht auch wirklich spaß. Aber Egal ob Metroid, Zelda, Resi oder sonstwas ich finde echt fast nichts mehr was mir noch wirklich spaß macht leider und das ist echt schade, wenn man merkt,daß man in einer Zeit aufgewachsen ist wo es wirklich viele gute Games gab. Nicht nur das ausschlachten Spielereihen und Tutorials stören mich sondern auch die zu starke simplifizierung oder umstrukturierung eines Konzepts egal ob Kampfsystem oder sonstwas. Daher findet man nur in den alten Sachen noch was gutes was immer noch spaß macht egal ob zu zweit allein oder sonstwie oder eher in der NIsche wie Modszene sonst sehe ich es mehr schwarz ach und im Handheldbereich noch weil Apps kicken mich absolut null. Das wars :D

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Und was Horror Games betrifft, so habe ich echt wenige Spiele gehabt, die mich durch das Sounddesign und allem so gut geschockt haben. Dass ich richtig dannach fertig war und Silent Hill 1 und 2. Es ist so intensiv wie ich es seltens es erlebt hab daher super games auch :)


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