Silent Hill: Homecoming

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NegCon
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Silent Hill: Homecoming

Beitrag von NegCon »

Gespielt wurde die unzensierte UK-Version von "Silent Hill: Homecoming" für die Xbox360, die ebenfalls, wie die zensierte dt. Fassung, mit dt. Text bzw. dt. Untertiteln spielbar ist.
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Bei „Silent Hill: Homecoming“ handelt es sich um das fünfte Spiel der Reihe, das von Anfang an für eine stationäre Konsole entwickelt wurde und das zweite Spiel, das nicht mehr von Konami selbst entwickelt wurde, was man dem Titel leider auch anmerkt. Aber erst einmal der Reihe nach…

Der Protagonist von „Silent Hill: Homecoming“ ist Alex Shepard, Anfang 20 und bereits Kriegsveteran. Nachdem er sich von einer Kriegsverletzung im Militärkrankenhaus erholt hat, kehrt er in seine Heimatstadt Shepherd’s Glen zurück die sich in unmittelbarer Nähe zu Silent Hill befindet. Seine schlechten Vorahnungen scheinen sich zu bestätigen, denn sein jüngerer Bruder Joshua ist verschwunden, ebenso sein Vater der sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Auch andere Kinder der Ortschaft sowie ansässige Bewohner gelten als Vermisst und die Stadt selbst scheint wie ausgestorben. Schnell wird Alex klar, dass sich in Shepherd’s Glen so einiges seit seiner Abreise verändert hat. Die Gegend ist nun in einen dichten Nebel gehüllt, alles scheint sehr heruntergekommen zu sein, Straßen sind aufgebrochen, Wege abgeschnitten und dann gibt es da auch noch die seltsamen Kreaturen die sich plötzlich überall herumtreiben. Dennoch wird Alex alles versuchen um seinen kleinen Bruder wieder zu finden und herauszubekommen, was während seiner Abwesenheit geschehen ist.

Double Helix, das Entwicklungsstudio, das für dieses Silent Hill verantwortlich ist, hat ein paar Änderungen am ursprünglichen Gameplay vorgenommen. Das Kampfmenü sowie das Inventar wurden komplett überarbeitet und neu gestaltet. Mit der LB-Taste wird eine Übersicht der Gegenstände aufgerufen. In einem Ringmenü werden die gefunden Gegenstände angezeigt, die dann mit dem Analogstick ausgewählt werden können um sie z.B. anzuwenden oder mittels anschließenden Druck auf den rechten Analogstick näher angesehen werden und weitere Infos zum Item angezeigt werden können. Auch Heilmittel kann man hier zu sich nehmen. Was diese angeht, gibt es drei verschiedene Arten. Zum einen die Energiedrinks, die 50% von Alex Lebensenergie auffrischen, Erste-Hilfe-Kästen, die immerhin 75%ige Erholung bringen und die sehr seltenen Seren (das Serum ist im gesamten Spiel nur 8x zu finden), welches sogar 100%+ Auffrischung bringt, das heißt Alex verfügt nach deren Anwendung über 100% seiner Energie und sogar noch ein wenig mehr. Über die RB-Taste wird öffnet sich hingegen das Waffeninventar in dem Nahkampf- und Schusswaffen ebenfalls in einem Ringmenü angeordnet sind. Zudem lässt sich hier auch die Taschenlampe sowie das Funkgerät, das durch sein Rauschen anzeigt wenn sich Monster nähern, ein und ausgeschalten werden. Wobei die Steuerung der Taschenlampe auch als Schnelltaste auf dem Steuerkreuz belegt ist (Oben). Im Laufe des Spiels wird Alex auch ein paar verbesserte Waffen finden können, die die Alten ersetzen sobald diese aufgenommen werden. Z.B. kann das Metallrohr durch ein schlagkräftigeres Brecheisen ausgetauscht werden. Leider ist der Platz in Alex Taschen limitiert, das heißt, man kann nur eine gewisse Anzahl an Munition aufnehmen. Da es generell relativ wenige Patronen zu finden gibt, ist es besonders ärgerlich, wenn man plötzlich keine neuen Schachteln aufnehmen kann, weil man zuvor zu sparsam mit den Schusswaffen war. Dazu kommt noch, dass die Kugeln, selbst wenn man die Maximalanzahl mit sich führt, nach ein paar Gegnern schnell verschossen sein können.

Das Kampfsystem selbst wurde ebenfalls stark überarbeitet. Mit der LT-Taste (gedrückt halten) wird das Kampfmenü aktiviert und Alex geht in Kampfstellung. Sofern man das automatische Zielen im Optionsmenü aktiviert hat (ist zu empfehlen), wendet man sich automatisch dem Gegner zu. Mit der A-Taste werden schnelle Angriffe ausgeführt, die in den meisten Fällen zu empfehlen sind, aber auch schwächer sind. Für stärkere Attacken muss die X-Taste gedrückt werden und hält man diese Taste länger Gedrückt wird Alex seinen Schlag „Aufladen“ und spätestens nach ein paar Sekunden eine schwere Attacke ausführen. Auch Combos sind möglich, hier kann man mit dem Messer z.B. nacheinander drei leichte und anschließend einen schweren Angriff ausführen ohne eine Pause dazwischen. Die B-Taste ist hier besonders wichtig, da man mit dieser feindlichen Angriffen ausweichen kann und auch sollte. Je nachdem in welche Richtung man den Analogstick gleichzeitig drückt, wird Alex nach links oder rechts unter den gegnerischen Angriffen hindurchtauchen oder z.B. eine Rolle nach Hinten machen. Außerhalb des Angriffsmodus kann man mittels der B-Taste ebenfalls Rollen zum Ausweichen schlagen. Ist man mit einer Schusswaffe ausgerüstet, gestaltet sich der Angriffsmodus leicht anders. Ähnlich wie bei Resident Evil 4 oder Resident Evil 5 wechselt man in eine „Über-die-Schulter-Blick“-Perspektive und kann mit einem Fadenkreuz verschiedene Körperstellen der Gegner anvisieren, was unterschiedlichen Schaden anrichten kann. Mit der A-Taste wird geschossen und mit dem X-Button kann man mit dem Pistolengriff bzw. Gewehrkolben zuschlagen, falls ein Feind mal zu nahe herankommt. Leider ist das Zielen etwas fummelig geraten, da das nach oben und unten zielen seitenvertauscht ist (drückt man den rechten Analogstick nach Oben, geht das Fadenkreuz nach unten und umgekehrt) während die Steuerung beim Umsehen (Druck auf den rechten Analogstick) nicht seitenverkehrt ist (drückt man den rechten Analogstick nach Oben, geht der Blick auch noch oben und umgekehrt), was etwas gewöhnungsbedürftig ist. Außerdem ist das Ausweichen etwas zu träge, so dass es sehr oft passiert, dass man gegnerischen Angriffen nicht rechtzeitig ausweichen kann oder, da sich die Kamera mitdreht, man nach mehrmaligen schnellen Ausweichen, etwas die Orientierung verliert.

Grafisch kann das Spiel als äußerst solide bezeichnet werden. Zwar wäre sicher einiges mehr auf Xbox360 und PS3 möglich gewesen, aber dennoch gibt es einige Hübsche stellen im Spiel. Einzig die nicht ganz so konstante Framerate stört ein wenig. So kommt es häufig vor, dass in Gebieten, in denen viele Details vorhanden sind oder größere Licht oder Raucheffekte vorhanden sind, das Spielgeschehen nicht mehr ganz so flüssig läuft, wenn man sich in die entsprechende Richtung dreht. Verglichen mit Alan Wake sind die Lichteffekt auch etwas dürftig, zwar gibt es auch in Homecoming sehr schöne Licht- und Schatteneffekte, an die Ausgefeiltheit des erstgenannten Spiels kommen sie aber bei weitem nicht heran. Die Taschenlampe von Alex scheint in vielen Situationen auch nicht weiter als ein paar Meter zu leuchten, was vor allem bei längeren Gängen recht störend wirken kann. Was man meiner Meinung etwas verpatzt hat, ist das Charakterdesign, speziell was die Modellierung der Gesichter und ihre Animation angeht. Da hat Konami auf der PS2 mit „Silent Hill 3“ und „Silent Hill 4: The Room“ schon gezeigt, dass es deutlich besser geht. Ansonsten fällt auch auf, dass besiegte Gegner nicht mehr am Boden liegen bleiben, sondern sich nach einiger Zeit in Luft auflösen bzw. verschwinden.

Was hingegen die Sounduntermalung angeht, gibt es dank Akira Yamaoka, der ebenfalls für die Musik der vorangegangenen Silent Hill-Spiele verantwortlich war, nichts zu beanstanden. Man bekommt die serientypische Qualität geboten mit vielen gruseligen Klängen. Einige der Töne wurden auch aus den Vorgängerteilen übernommen, wie z.B. das Geräusch, wenn man einen Gegenstand aufnimmt. Ansonsten kann man nur das Ganze nur als sehr stimmig bezeichnen. Ein Beispiel wäre da beispielsweise der Friedhof von Shepherd’s Glen in dem man in der Ferne ständig Hundegejaule hört.

Bezogen auf das Gameplay kann man sagen, dass sich „Silent Hill: Homecoming“ mehr an „Silent Hill 3“ anlehnt. Zwar hat man am Anfang, wenn man in den Straßen von Shepherd’s Glen herumläuft, dass man ähnlich wie in Silent Hill, Silent Hill 2 oder Silent Hill: Origins den Hauptteil des Spiels in der Stadt umherläuft und dort ein Gebäude nach dem Anderen abklappern und Rätsel lösen muss (anders als in z.B. Origins findet der Wechsel zwischen Nebel- und Rostwelt automatisch und nicht manuell statt). Spätestens ab der Hälfte der Spielzeit wird man allerdings feststellen, dass alles doch deutlich linearer gestaltet ist. In der Stadt selbst, gibt es relativ wenig zu finden und es ist immer klar definiert wohin man muss. Die Laufwege in der Stadt selbst, sind auch deutlich kürzer als in den zuvor genannten Teilen der Reihe, was ich persönlich auch eher befürworte. Der Nachteil dabei ist aber eben, dass das Spiel deutlich linearer wirkt. Auch die einzelnen Locations wirken stärker beschränkt. Wo man z.B. in den früheren Teilen das Gefühl hat, ein Gebäude komplett nach hinweisen, Items und Rätseln zu durchforsten, ist es in Homecoming eher so, dass man den Eindruck gewinnt, nur einen kleinen Teil davon zu sehen und geradlinig hindurchgeführt zu werden. Meist rennt man eigentlich nur von Punkt A nach Punkt B und anschließend wieder von Punkt B nach A zurück. Was generell nicht unbedingt schlecht ist, aber zumindest etwas vom Flair der Reihe nimmt. Eines noch zu den Savepoints... diese sind wieder in Form der roten Symbole vorhanden, die man bereits aus den Vorgängern kennt. Allerdings scheinen sie mir manchmal zu weit auseinander zu sein, während dann plötzlich wieder zwei nahe aufeinander auftreten.

Fazit:
Am Anfang war ich noch recht zuversichtlich und auch begeistert und ich hatte das Gefühl einen besseren Teil der Reihe zu spielen. Im späteren Spielverlauf schwenkte die Stimmung bei mir allerdings um. Vieles ist zu sehr an den Film angelehnt und obwohl ich diesen eigentlich sehr gut fand, wirkt es im Spiel oft mehr wie ein billiger und vor allem uninspirierter Abklatsch. Viele Szenen machen im Nachhinein im Kontext der Reihe relativ wenig Sinn und scheinen nur des Effektes wegen vorhanden zu sein. Manchmal kam bei mir auch der Eindruck auf, als hätten die Entwickler einige Dinge in den Vorgängerteilen nicht so recht verstanden, da sie scheinbar mehr oder weniger sinnlos oder plump für Homecoming übernommen wurden. Dazu kommt dann noch das Kampfmenü, mit dem ich einfach nicht so recht warm wurde. Das Aufweichen ist einfach zu träge und am meisten haben mir die Kämpfe Spaß gemacht, in denen man im Grunde nicht großartig ausweichen musste. Das Zielen auf die Gegner war ebenfalls zu fummelig und hätte besser umgesetzt werden können. Die Story entpuppt sich auch als ganz nett, kommt aber bei weitem nicht an die Geschichten der alten Konami-Silent Hills heran (SH1, SH2, SH3 und SH4). Im großen und ganzen kann man sagen, dass „Silent Hill: Homecoming“ zwar ein eher schwaches Silent Hill ist, aber ein ganz nettes Horrorgame.

Fans der Reihe sollten es sich zumindest einmal anschauen, sofern man mit der Art des Spiels etwas anfangen kann, macht es evtl. doch etwas Spaß. Leider gibt es zudem einige Fehler in der KI der Gegner und dem Leveldesign, dass z.B. bestimmte Gegner an einer Stelle durch bestimmte Türen/Durchgänge nicht hindurch kommen, während es an anderer Stelle kein Problem ist. Dazu kann es vorkommen, dass Speicherstände fehlerhaft sind, was mir selbst leider beim letzten Savestate passiert ist und die Xbox360 nach dem finalen Bosskampf während der Endsequenz komplett abgestürzt ist, so, dass nur noch ein Neustart der Konsole helfen konnte. Erst als ich den vorletzten Spielstand geladen habe, klappte es auch mit dem Durchspielen. Lt. Userberichten im Internet scheint das auch kein Einzelfall zu sein, es wurde schon öfter berichtet, dass z.B. wichtige Items nach dem Speichern und erneuten Laden des Spielstands verschwunden sind, so, dass man nur über den vorletzten Speicherstand, den man zuvor angelegt hat, weiterspielen konnte, oder dass es bei Bosskämpfen zu Problemen kam, da der Button zu Alex finalen Attacke nicht eingeblendet wurde und nicht ausgeführt werden konnte, erst das Laden des vorletzten Speicherstandes konnte auch hier Abhilfe schaffen. Die PS3-Version soll übrigens genauso betroffen sein, wie die Xbox360-Fassung. Kurioserweise scheinen auch Bugs zu existieren, die nur bei der zensierten dt. Version auftreten. So etwas sollte eigentlich nicht vorkommen und da ich mich deshalb beim Durchspielen auch ein paar Mal geärgert habe, lasse ich es auch bei der abschließenden Bewertung einfließen.

Aber wie bereits erwähnt, auch wenn man als Silent Hill-Fan geteilter Meinung sein kann (mir persönlich war es zu „amerikanisiert“ und enthielt ein paar unpassende Splatterszenen, die aber in der dt. Version zum Glück (?) zensiert wurden), ist „Silent Hill: Homecoming“ zumindest ein solides Horrorspiel. Von daher bekommt es von mir eine Wertung von 6/10 Punkten.

P.S.: Über den Schwierigkeitsgrad von "Silent Hill: Homecoming" kann man nicht genau urteilen, da es sehr stark davon abhängt, wie gut man die Gegner kennt und wie schnell man die richtigen individuellen Angriffstaktiken herausfindet. Kennt man diese, ist es auch nicht besonders schwer. Aus diesem Grunde habe ich einen Thread im Tipps & Tricks-Bereich erstellt, mit Einsteigertipps für Anfänger: hier klicken.
Hier noch einige Screenshots, die ich mit einer Digitalkamera geschossen habe:

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Zuletzt geändert von NegCon am 17.08.2010, 16:43, insgesamt 2-mal geändert.
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-Stephan-
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Beitrag von -Stephan- »

Danke für das Review :) Ich glaube ich kann gar nicht mehr zählen wie oft ich bereits an diesem Spiel vorbeigegangen bin und es mir kaufen wollte, es dann aber doch nicht gemacht habe. Und das wird wohl auch vorerst so bleiben ;) Mal sehen, wenn ich es irgendwann mal um die 10 - 15 Euro bekomme...
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greevier
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Beitrag von greevier »

Habs noch nicht gelesen , sage aber schon mal Danke :ok:
Werds aber wohl auch erst kaufen wenn es maximal 20 euro kostet ^^


Achja BTW NEg, wie machst du die Screenshots?
Zuletzt geändert von greevier am 22.08.2010, 11:31, insgesamt 1-mal geändert.
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NegCon
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Beitrag von NegCon »

Wie gesagt, ist auch zum Teil Geschmackssache, manche fanden Homecoming ja gar nicht so übel, aber imo kommt es allein von der Story her, nicht an Silent Hill 1 bis 4 heran, auch wenn es wieder zwei oder drei Anspielung auf frühere Teile der Reihe gibt. Zum Budgetpreis kann man es sich aber schon holen.
Original von greevier
Achja BTW NEg, wie machst du die Screenshots?
Mit einer digitalen Fotokamera. Eine andere Möglichkeit habe ich leider nicht bzw. wäre wohl auch unverhältnismässig teuer. Ab besten gelingen die Bilder, wenn der Raum komplett abgedunkelt ist bzw. wenn es Nacht ist und bis auf den Monitor alles dunkel ist. Die Screenshots von Homecoming sind teilweise Tags und teilweise Nachts geschossen worde, deswegen schwankt bisschen die Qualität der Bilder. Finde um zu zeigen wie ein Spiel optisch wirkt, reicht es. :)

Originalpost vom Sonntag, 22. August 2010, 13:01 Uhr.
Edit:
So wie es aussieht, wurde die internationale - sprich die unzensierte - Fassung von Silent Hill: Homecoming jetzt sogar beschlagnahmt. Sie darf also auch nicht mehr innerhalb unterm Ladentisch, wie es bei normal indizierten Spielen üblich ist, verkauft werden. Ehrlich gesagt wundert mich das ein wenig. Ok, es gibt zwar ein oder zwei etwas heftigere Szenen, aber das nicht nichts was man nicht auch schon mal z.B. in einem der Saw-Filme gesehen hat.
Zuletzt geändert von NegCon am 02.01.2011, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
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greevier
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Beitrag von greevier »

Es is sowieso verrückt wie das mit den Spiele behandelt wird. So wie du sagst is Saw viel brutaler als viele Games die aber zensiert oder am Index stehen.....ich versteh sowas ehrlich gesagt überhaupt nicht. Auch wenn man das Argument her nehmen könnte dass man ja bei den Games selbst das steuert was man will, in vielen Games halt andere killen.... aber bei Filmen is es anscheinend nicht so schlimm.



Wollt mir Homecoming auch schon zulegen....warte aber noch bis es unter 20 euro fällt
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NegCon
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Beitrag von NegCon »

Im Grunde bringt die Beschlagnahmung auch nicht viel. Der Kauf über das Internet im Ausland sollte weiterhin kein Problem sein und ich schätze mal, dass die wenigsten in Zeiten des Internets noch zwingend auf ein Ladengeschäft angewiesen sind um da dran zu kommen. Wenn ich das Spiel noch nicht gespielt bzw. durchgespielt hätte, würde ich mir jetzt auch denken, wie brutal das sein muss, dass es beschlagnahmt wurde... aber im grunde ist es auch nicht brutaler als so manch anderer FSK18-Titel. Wahrscheinlich geht's nur wieder darum, dass, ohne jetzt groß spoilern zu wollen, erstmals in der Geschichte der SH-Spiele, auch menschliche Gegner vorkommen, die man betäuben und anschließend mit einer Art "finishing movie" blutig zur strecke bringen kann. Sind dann wieder zwei Sachen die man in Deutschland nicht so gerne sieht. 1. menschliche Gegner und 2. die man wehrlos machen und anschließend umbringen kann.

Übrigens auch wieder sehr lächerlich. Die unzensierte Fassung (die zensierte PAL-Version erschien in Deutschland, wohl wegen der Änderungen, ein paar Monate später, wenn ich mich nicht irre) ist jetzt seit über zwei Jahren auf dem Markt, und erst jetzt kommt man auf die Idee, dass man diese ja mal beschlagnahmen könnte. :P
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greevier
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Beitrag von greevier »

Da wäre Homecoming nicht der erste Fall wo es nach so langer Zeit am Index landet ^^ Was ich weiß is das Spiel dann auch für 10 oder 15 Jahre am Index und dann darf es normal verkauft werden...allerdings kann es sein dass es dann gleich wieder aufn Index landet....fast schon kurios der Mist

Auf SChnittberichte wird eh gut gezeigt was zensiert wurde bei Homecoming
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NegCon
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Beitrag von NegCon »

Ich glaube die Indizierung wird erst nach 25 Jahren aufgehoben... zumindest müssten demnächst ein paar alte Spiele aus den 80ern wieder freigegeben werden. Aber ich glaube für die alten Sachen interessiert sich heute von diesen Jugendschützern sowieso keiner. ;)

Was die späte Indizierung oder Beschlagnahmung angeht betrifft das scheinbar auch meist nur Titel die bei der breiten Öffentlichkeit nicht so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit gesorgt haben. SH:Homecoming würde ich da auch dazu zählen, SH-Fans haben sich zwar gefreut, aber großartig drüber berichtet wurde auch nicht. Bin mir fast schon sicher, dass da Gears of War 3 wieder schneller indiziert sein wird. ;)
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greevier
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Beitrag von greevier »

Ja können auch 25 sein bin mir nicht sicher.

Gut das mit Gears of War 3 war ja fast klar ^^
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DRK
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Beitrag von DRK »

Spiele zu indizieren oder gar zu beschlagnahmen ist sowieso Schwachsinn.
Welchen Sinn und Zecks soll das erfüllen? Genau den Zweck des Jugendschutzes. Aber wieso soll man die Jugend vor einem Titel schützen, der sowieso nicht für Jugendliche freigegeben ist??
Außerdem: Noch viel schwachsinniger war ja eigentlich, das zusammen mit SH noch andere Titel auf die Liste gesetzt worden, einer davon ist House of the Dead 3. Richtig! Letzte Woche wurde ein Jahrealtes Spiel für die Xbox1 auf die Liste gesetzt! :schock:
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NegCon
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Beitrag von NegCon »

Ich glaube als Grund für die Beschlagnahmung solcher Titel wird immer verfassungswidrige Gewaltdarstellung angegeben. Dass House of the Dead 3 jetzt auf die Liste gesetzt wurde, könnte evtl. auch daran liegen, dass vor ca. 2 3/4 eine Umsetzung für Wii erschienen ist. Wieso solche Sachen aber oft erst nach Jahren gemacht wird, verstehe ich auch nicht. Rein theoretisch könnte man doch davon ausgehen, dass man auf Spiele die 1. in Deutschland nur geschnitten auf den Markt gekommen sind oder 2. erst gar nicht in Deutschland veröffentlicht wurden, besonders achtet und die Beschlagnahmung schneller vonstatten geht. So macht es auf mich auch den Eindruck als ob irgendjemand zufällig irgendwann irgendwie auf irgendeinen Titel mit höherem Gewaltgrad aufmerksam wird, und dann dafür sorgt, dass die Sachen geprüft werden. Wenn das Personen wären, die sich bisschen in der Videospieleszene auskenne, würden die Spiele sicher schneller nach dem Release beschlagnahmt werden. ;)

Btw. in dem Zusammenhang soll auch auf die Pedition von EA bzgl. Dead Space 2 hingewiesen werden. Das Spiel wurde von der USK sechs mal geprüft, bis es eine 18er Freigabe erhalten hat, dank des bayerische Sozialministerium stehet am Januar trotzdem eine Neuprüfung an. In der dt. Version ist der Singleplayer unzensiert, im Multiplayer ist lediglich friendly fire permanent deaktiviert (wobei man mit Personen aus dem Ausland dennoch online spielen kann, da dann automatisch für alle Spieler friendly fire ausgeschaltet wird, wenn ein dt. Spieler ins Spiel einsteigt). Es ist ja schon ein Witz, dass vergebene USK-Einstufungen überhaupt angefochten werden können.
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7thGuest
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Beitrag von 7thGuest »

Wieso nimmt die Intensität und Masse der Gewaltdarstellungen in sämtlichen Medien eigentlich stetig zu? Wie kann es sein, dass in den Fünfziger Jahren heute harmlos anmutende Filmschießereien den Gipfel der Bildschirmgewalt darstellten und nur für Erwachsene zugelassen waren, mit der Zeit aber weitaus brutalere und realistischere Szenen schon Jugendlichen zugänglich gemacht wurden?

Auch in Video- und Computerspielen ist diese Entwicklung zu erkennen. So ist beispielsweise Golden Axe, das die BPjS vor gut zwanzig Jahren indizierte, seit 2006 für Kinder ab 12 Jahren freigegeben. Im Vergleich mit heutigen Spielen ohne Jugendfreigabe wirkt es fast kindlich, wozu neben der klassischen Bitmapgrafik gerade die fehlende Darstellung körperlicher Konsequenzen der vom Spieler ausgeübten Gewalt beiträgt.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich möchte keinesfalls als Moralapostel auftreten und auch nicht zurück zum anfangs erwähnten Medienumgang früherer Jahrzehnte. Mich interessiert bloß, wie die Akzeptanz der sich allmählich verändernden Medienlandschaft innerhalb der Bevökerung zustande kommt.

Die strenge Einhaltung der Jugendschutzgesetze nach Gründung der Bundesrepublik lässt sich sicher noch mit den Erfahrungen von Krieg und Diktatur erklären, doch die schleichende Zunahme derartiger Inhalte ist ein Phänomen, das in vielen Mediengesellschaften bekannt ist. Auch die bloße Gewöhnung an das Betrachten brutaler Bildinhalte erklärt noch nicht, wieso daraus offenbar ein Verlangen nach noch intensiveren Formen der Darstellung resultiert. Möglicherweise hat es damit zu tun, dass der Konsument einen Nervenkitzel bei der Auseinandersetzung mit düsteren, gefährlichen oder ängstigenden Dingen sucht, den ihm die bereits bekannten Bilder nicht mehr verschaffen können.
Zuletzt geändert von 7thGuest am 04.01.2011, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von NegCon »

Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass das Bestreben dahin geht, alles möglichst realistisch darstellen zu wollen. Vor 50 oder 60 Jahren dürfte ein TV oder das Kino auch noch einen ganz anderen Stellenwert gehabt haben... da hatte noch nicht jede Familie ein Fernsehgerät und ein Kinobesuch war etwas besonders. Da wollte man wohl eher, wie bei einem Theaterstück, eher etwas sehen, das man nicht ständig im realen Leben vor Augen hat. Heutzutage, wo Film und Fernsehen zum reinen Konsumgut geworden sind, regt sich ja jeder auf, wenn nicht ein gewisser Grad an Realismus und Schlüssigkeit vorliegt. Was auch auffällt, dass ehemalige Nischengenres langsam Mainstreamfähig werden, allen vorran Splatterfilme, die mittlerweile teilsweise hochglanzprodukte sind.

Ich seh das auch so, dass, egal ob bei Filmen oder Videospiele, in regelmässigen Abständen, Filmen oder Spiele erscheinen, die noch eins draufsetzen wollen, und so schaukelt sich das alles langsam hoch. Da sich Filme und Videospiele auch immer mehr aufeinander zubewegen, wundert es mich auch nicht, dass es immer mehr 18er Spiele gibt.

Wobei es mir schon so vorkommt, dass die älteren Spieler die Gewalt in neuen Spielen halt einfach hinnehmen, während wohl überwiegend die jüngeren Spieler diese als "cool" empfinden. Aber dafür sollte es ja normalerweilse die USK-Kennzeichnung geben. Wenn USK18 manchmal nicht reicht, dann hätte ich absolut nichts dagegen, wenn eine USK21-Einstufung eingeführt werden würde.

Was mich angeht, fällt mir auch auf, dass sich in meinem Spieleregal ziemlich viele 18er Xbox360-Spiele tummeln, wobei ich eigentlich nicht das primäre Verlangen nach brutelen Inhalten haben. Mittlerweile ist es allerdings so, dass ich gerne Spiele mit guter Story und erwachseneren Inhalt spiele (was nicht heißt, dass ich nicht auch gerne mal eine Rund klassischer Nintendo-Titel zocke) und diese werden auffallend oft mit einigen drastischen Szenen bestückt. Aber es ist wirklich so, man nimmt das im Laufe der Zeit gar nicht mehr so wahr. Wenn ich da an die Ego-Shooter denke, die in den 90ern erschienen sind, wie Wolfenstein, DOOM, Dunke Nukem 3D, Blood, Quarke usw. denke, da waren die Titel ja allein wegen des Gewaltgrads schon berühmt berüchtigt. Heute läuft das eher so nebenbei mit, ohne dass man groß drüber nachdenkt. Wobei die Gewalt in den meisten Spielen auch mehr aus der Distanz übermittelt wird. Streiten kann man sich natürlich bei darüber bei Spielen wie Silent Hill und Dead Space, bei denen der Spieler auch emptional ein Stück weit mehr ins Spiel gerissen wird, als beispielsweise bei einem typischen Shooter, und die Gewaltdarstellung deshalb auch eher drastischer wirkt.
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greevier
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Beitrag von greevier »

Es hat auch sicher viel damit zu tun dass in den letzten Jahren mehr Amokläufe der Jugendlichen gab....da ja oft Shooterspiele bei ihnen gefunden wurden. In meinen Augen ne dumme Ausrede sowas an Gewalthaltigen SPiele oder Filme zu schiebe.

Ich sah nie in einem Spiel etwas was mich dazu veranlassen würde jemanden umzubringen, für mich war es immer nur ein Spiel....eben so wie damals Doom oder Golden Axe. Für mich macht es auch nicht wirklich ein Unterschied ob ein Spiel brutal oder ein Jump n Run ist. Spiel ist Spiel. Und eben wie hier schon gesagt wurde....für was gibts dann die Altersbeschränkung? Damit man das Spiel verbietet?? Totaler Schwachsinn....

ALlerdings ist es manchmal schon übertrieben was an Gewalt dargestellt wird , manchmal gehört es auch dazu...zum beispiel in Kriegsshooter oder ähnliches. Für mich immer noch ein gutes Beispiel ist RE 3 . Die Zombies rauchen oder was auch immer in Grau dann liegen sie am Boden und nach paar Sekunden verschwinden sie.....das nimmt Atmosphäre. ABer für sowas sollte das SPiel meinetwegen ab 18 sein.

Theoretisch müssten die Final FAntasy Spiele auch was brutales sein, da ja mit dem SChwert zugeschlagen wird....man sieht zwar kein BLut aber immerhin weiß der SPieler dass mit dem SChwert oder ner Waffe gekämpft wird.

Hinter der USK und der Indizierung steckt kein Handfestes System, GOd of War is ja auch so ein Kurioser Fall eigentlich. Den ersten Teil gabs ja in Deutschlang glaub ich gar nicht....Teil 3 schon, da sind sie drauf gekommen dass es sich hier nur um Fabelwesen handelt. Allerdings is meiner meinung nach God of War eher ein Spiel wo ich es verstehn würde wenn es zensiert wird im vergleich zu RE3 .
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7thGuest
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Beitrag von 7thGuest »

NegCon: "Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass das Bestreben dahin geht, alles möglichst realistisch darstellen zu wollen. [...] Heutzutage [...] regt sich ja jeder auf, wenn nicht ein gewisser Grad an Realismus und Schlüssigkeit vorliegt."
Damit hast Du sicher recht. Schaut man sich zum Beispiel Fernsehfilme von vor einigen Jahrzehnten an, fallen einem wesentlich häufiger Ungereimtheiten auf, als das bei heutigen Produktionen der Fall ist. Ich denke auch, dass die Zuschauer/Spieler im Laufe der Zeit eine größere Erwartungshaltung an die Glaubwürdigkeit der Geschichte entwickelt haben. Es ist gut denkbar, dass sich diese Entwicklung auch auf die Gewaltdarstellung in Filmen und Spielen auswirkt. Die Bildschirmtode der Prä-Italo-Western etwa könnte sich heute wohl kaum noch jemand in einem aktuellen Kinofilm vorstellen.

NegCon: "Wobei es mir schon so vorkommt, dass die älteren Spieler die Gewalt in neuen Spielen halt einfach hinnehmen, während wohl überwiegend die jüngeren Spieler diese als "cool" empfinden."
"Hinnehmen" ist wohl die richtige Formulierung. Mir wäre die Möglichkeit, unnötig explizite Darstellungen in manchen Spielen auszuschalten, auch wesentlich lieber, als vor die Wahl gestellt zu werden, diese zu erdulden oder eben komplett auf das betreffende Spiel zu verzichten. Ein gutes Beispiel ist in meinem Fall Quake II, das ich aufgrund des gelungenen Leveldesigns, der optionalen Maussteuerung und der hervorragenden technischen Umsetzung für den besten Ego-Shooter der PlayStation 1 halte. Trotzdem war ich mir anfangs nicht sicher, ob ich es überhaupt behalten würde, da mir die übertrieben aggressive Aufmachung des Spiels ziemlich sauer aufstieß. Dass das Jugendliche und junge Erwachsene häufig anders sehen (ich kann mich da nicht ganz ausnehmen), hat neben der Neugier am Verbotenen natürlich auch mit Profilierungsverhalten oder "Coolness" zu tun.

NegCon: "Heute läuft das eher so nebenbei mit, ohne dass man groß drüber nachdenkt."
Tatsächlich denkt man bis zu einem gewissen Grad der Gewaltdarstellungen nicht mehr darüber nach und empfindet diese als selbstverständlichen Teil des Spiels. Erst die Bilder eines neuen, inhaltlich expliziteren Spiels rücken wieder stärker ins Bewusstsein und ermöglichen so wie Quake II eine echte Auseinandersetzung mit ihren Inhalten.

greevier: "...manchmal gehört es auch dazu...zum beispiel in Kriegsshooter oder ähnliches. Für mich immer noch ein gutes Beispiel ist RE 3 ."
Resident Evil 3 ist ein Spiel, bei dem ich mich auch ganz bewusst für die Originalfassung entschieden habe. Wegen ihrer Horrorthematik ist die Darstellung der Gewaltauswirkungen ein elementarer Bestandteil der Serie und zur Erhaltung der Atmosphäre unabdingbar. Zwar richtet sich die Gewalt auch hier gegen menschenähnliche Gegner, Zombies, aber ähnlich wie das b-filmische Vorbild Night of the Living Dead entwickelt auch Resident Evil in meinen Augen nicht selten eine "freiwillig unfreiwillige" Komik, die dem Gesehenen die Schärfe nimmt. Anders verhält es sich zum Beispiel bei Quake 4, bei dem ich froh war, mir die geschnittene deutsche Fassung zugelegt zu haben, nachdem ich erfahren hatte, welche unnötig grausamen Zwischensequenzen mir auf diese Weise "entgangen" waren.

greevier: "Hinter der USK und der Indizierung steckt kein Handfestes System."
Das glaube ich allerdings auch. Zumindest wird man mich nicht davon überzeugen können, dass ein Sechsjähriger schon Street Fighter Alpha 3 spielen sollte. Vermutlich ein Beispiel unter vielen.
Zuletzt geändert von 7thGuest am 04.01.2011, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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