was wird zurzeit gedaddelt?

Hier könnt ihr alles posten z. B. Retro- und aktuelle Systeme usw. betrifft.
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Panda
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Beitrag von Panda »

NegCon hat geschrieben: 27.03.2024, 15:51 Falls du es noch nicht auf der Switch gespielt hast, wären Ys VIII und Ys IX recht zu empfehlen (gerade Teil 8), DRAGON QUEST XI S: Streiter des Schicksals, Trials of Mana, uff, da gibt's so viel, auch weil ja immer noch PS4-Spiele rauskommen.

Switch ist fast immer erste Wahl bei mir, wenn es das Spiel auf beiden Plattformen gibt.
Dragonal Quest XI habe ich auf der Switch gespielt und Trials of Mana würde ich auch auf der Switch vorziehen. Lohnt sich Trials of Mana wirklich?
niche
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Beitrag von niche »

Panda hat geschrieben: 28.03.2024, 16:35 Lohnt sich Trials of Mana wirklich?
Das ist wirklich mal eine gute Frage. Ich hatte zu dem Spiel den Trailer und einige Screenshots gesehen. Weiss nicht ob diese 3D Grafik das Flair des Originals "richtig" einfängt weder von Grafik noch vom Gameplay.
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Panda
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Beitrag von Panda »

Das Original kenne ich nicht, soll ja nicht so gut gewesen sein wie seine Vorgänger?
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Beitrag von niche »

Panda hat geschrieben: 29.03.2024, 15:20 Das Original kenne ich nicht, soll ja nicht so gut gewesen sein wie seine Vorgänger?
Ich gehöre jetzt nicht zu denen die Trials of Mana (SNES) unheimlich gut fanden. Ich fand Secret of Mana sehr unterhaltsam trotz des Levelgrind. In Trials of Mana gibt es einfach Dinge die mir zu stark aufstoßen und dazu gehören; Die lahme Geschwindigkeit der Akteure im Kampf, das Anhalten des Kampfgeschehen bei jedem Zauber und was mir so richtig richtig hart den Spielspaß genommen hat ist wie die KI reagiert. Als Beispiel wenn du jetzt ein großer Fan von Magie bist und denkst geil, ich nehme jetzt die Magiebegabten und schmetter damit die Gegner weg, dann hast du folgendes Problem -> Wenn du die harten Magieangriffe auspackst, macht die CPU ganz spezielle Countermoves und ballert so richtig böse übel zurück aber völlig overpowert. So ist es oft gar nicht möglich zwischen diesen Attacken selbst eine Aktion zu starten wie zb sich zu heilen weil die Attacken ohne jegliche Pause auf dich niederbretzeln. In meinen Augen ist das völlig broke.. So wirst du Schlussendlich dazu gezwungen mit deinen Standartangriffen die Gegner in längeren Fights langsam niederzustrecken.


Ich habe es jetzt endlich mal geschafft in einem guten alten Strategiespiel der Firma Koei einzusteigen. Wem der Name nix sagt, Koei hat besonders in den 80/90er eine sehr große Palette an Strategiespielen entwickelt und veröffentlicht die besonders bei den Hardcore Fans des Genre weitgehend sehr gut ankam. Das Problem vieler dieser Titel war oder ist einfach der Einstieg der wohl die meisten schon überfordert. Selbst mit Handbuch ist nicht alles direkt selbsterklärend. Ich habe mir für den Einstieg „Bandit of the Ancient“ China ausgesucht und zwar die NES Version von 1990.. so gesehen von gestern ^^ . Wie der Name schon sagt spielt das ganze im alten China und die Story ist auch recht einfach gehalten. Der Kaiser wurde von seinem Minister verraten und hat die Macht übernommen. Die Die zum Kaiser loyal standen wurden verbannt. Ihr spielt einen von Denen und sinnt auf Rache. Ich habe mich für das erste Szenario entschieden auf dem leichtestem Schwierigkeitsgrad. Dazu habe ich ein Video gefunden in englischer Sprache wo vieles Schritt für Schritt erklärt wird und zugleich das Handbuch runter geladen. Ich hab mir die Videoreihe so lange angeschaut bis alle Optionen einmal sinngemäß genutzt wurden und mich jetzt selber dran getraut einen Feldzug zu starten.
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Hier seht ihr die Karte, Feld 6 ist die Provinz die ich momentan regiere, Feld 24,19,11 usw sind die besetzten Provinzen des Ministers Gao. Die Anderen Flaggen sind weitere Verbannte die das gleiche Ziel wie ich verfolgen aber wir sind grundsätzlich deswegen nicht verbündet. Im übrigen kann man dieses Szenario auch mit bis zu 5 Mitspielern angehen.
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Der Spielablauf ist folgender; ihr zieht alle nacheinander und Jeder hat nur eine Aktion und danach ist der nächste Feldherr dran. Ein Durchgang ist ein Monat. Dadurch das man nur eine Aktion pro Monat hat vergeht die Zeit doch relativ schnell. Ihr könnt aber später wenn ihr enge Vertraute habt die eine weitere Provinz anführen, weitere Züge bekommen. Ansonsten verwalten die Vertrauten die Provinzen in denen ihr nicht seid alleine, ihr könnt nur grob vorgeben in welche Richtung es gehen soll (Provinz ausbauen, expandieren etc.). Alles außer sich die eignen Werte der Helden und Länder anzuschauen verbraucht eine Aktion. So passiert grundsätzlich in den ersten Jahren relativ wenig wenn ihr euch anfangs eine passende leere Provinz aussucht. Ihr müsst euch nämlich erst mal damit beschäftigen eure Provinz auszubauen um mehr Einnahmen zu generieren oder die Felder aufzuwerten für mehr Nahrung. Zwischenzeitlich sucht ihre auch weitere Mitstreiter die sich euch anschließen um später genug Soldaten befehligen zu können.
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Jeder Held kann bis zu 100 Mann kommandieren, Die Helden haben alle unterschiedliche Werte was sich nicht nur darauf auswirkt wie gut diese Einheit kämpft sondern auch auf die Entwicklung der Provinz die sie beherrscht. Viele Helden schließen sich aber erst euch an wenn ihr über genug Ruhm verfügt den ihr über mehre Wege sammelt könnt. Gekämpft wird auf einem Wabenartigen Hexfeld und auch da gibt es einiges zu beachten, wie zb das euch die Nahrung nicht ausgeht oder ihr irgendwann völlig erschöpft vor den Burgen des Feindes steht. Euch stehen aber auch Diplomatische Möglichkeiten zur Verfügung wie Bündnisse. Ich bin gerade selbst erst am Anfang und baue mir eine Armee zusammen und habe bisher nur eine Schlacht geschlagen. Die CPU scheint aber auf dem leichtestem Schwierigkeitsgrad sehr passiv zu reagieren und kaum zu expandieren, wie das auf höheren Einstellungen aussieht kann ich bisher nicht bewerten. Ich bin da momentan aber nicht böse drum, weil es mir hilft erst mal Fuß zu fassen. Zum Release Zeitpunkt in den 1990 wäre das aber definitiv kein Spiel für mich gewesen oder was ich auf Anhieb verstanden hätte. Ich kann mir aber vorstellen das es bestimmt eine tolle Sache gewesen sein muss sich damals mit Freunden zusammen vor der Glotze um die Macht über China zu streiten. Besonders die Ein-Aktion pro Anführer generiert keine allzu große Wartezeit. Schlussendlich bin ich aber dann gespannt wohin mich dieses Abenteuer Schlussendlich führt und ob ich danach vielleicht noch das Interesse habe in die anderen Werke von Koei zu schauen.
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NegCon
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Beitrag von NegCon »

Panda hat geschrieben: 28.03.2024, 16:35 Switch ist fast immer erste Wahl bei mir, wenn es das Spiel auf beiden Plattformen gibt.
Dragonal Quest XI habe ich auf der Switch gespielt und Trials of Mana würde ich auch auf der Switch vorziehen. Lohnt sich Trials of Mana wirklich?
Trails of Mana ist ein komplettes Remake des SFC-Titels, anders als die Umsetzung von Secret of Mana für PS4 wird hier aber gar nicht versucht, ein Top-Down-Action-jRPG zu machen, sondern es ist mehr 3rd-Person, aber eben immer noch ein Action-jRPG. Mir persönlich hat es recht gut gefallen, du kannst dir ja dazu ein paar Reviews und YouTube-Videos im Netz anschauen, ob's dir potentiell gefallen würde. Viele Action-jRPGs in dem Stil gibt es ja leider nicht mehr.
Ich vermute, dass das kommende Visions of Mana (Teil 5 der Hauptreihe) evtl. ein ähnliches Gameplay haben könnte.
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Panda
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Beitrag von Panda »

Ah okay, ich hatte jetzt Trials of Mana die ganze Zeit mit Legend of Mana verwechselt. Gerade gesehen, das es da auch eine Remastere Version davon gibt auf der Switch. Wusste ich garnicht. Da werde ich mir wohl mal beide mal genauer ansehen :)
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Beitrag von niche »

Ich hab mit FF XII angefangen, das ging damals komplett an mir vorbei. Ich die japanische PS2 Version (Zodiac) mit Englischpatch und Cheat für den Jobwechsel und ganz wichtig einen Cheat der die Kamerasteuerung inventiert.
Gespielt wird auf meiner neusten Anschaffung:
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Der große Bruder ist zwar nicht mehr so portable aber kann weit mehr System emulieren als der kleiner RG35xx. So kann ich ganz praktisch überall N64,Saturn, PSP und dann je nach Spiel noch PS2,GC spielen. Die Emulation läuft je nach System ganz gut. N64 läuft super was ich bisher so getestet hab und so hab ich den von Fans übersetzten zweiten Teil von Shiren auch immer griffbereit :D . Die Emulation von FF XII ist jetzt nicht überragend super aber durchweg spielbar ohne nennenswerte Ruckler. Beim Saturn hab ich nur Shining Holy Ark ausprobiert. Das läuft mit Frameskip sehr gut. Frameskip hab ich aber nur an weil der ab und zu mal ein Frame überspringt und ohne Frameskip stottert dann der kurz der Sound. Inwieweit man da mit passender Konfiguration nachhelfen kann muss ich mal schauen. Ich kann den R405v aber keinen empfehlen der auf schnelle Actionspiele steht und per Analog steuern muss. Die Sticks sind zwar analoge Hallsensoren aber reagieren ein bisschen komisch aber für alles was ein bisschen langsamer ist, tut es den Job. Das Display ist 4:3 so muss man sich eben bei PSP entscheiden ob man das Bild streckt oder Balken unten und oben hat. Ich benutze den Handheld auch nur für die oben genannten Systeme, für den Rest ziehe ich dann immer noch den kleineren RG35XX vor weil handlicher und leichter.

Zu FF XII, da habe ich momentan Ingame so um die 8-9 Stunden. Mir gefällt es bisher ganz gut. Das Kampfsystem ist ne ganz eigene Nummer aber spielt sich ganz flott und fühlt sich recht dynamisch an. Durch die Turbotaste (kam mit der Zodiac Edition) lassen sich Kämpfe auch recht schnell abschließen und wenn man die Gambits richtig einsetzt ( Gambits sind Befehle wann welcher Charakter was/wie tun) laufen die meisten Kämpfe von selbst. Das Lizenseboard löst eher gemischte Gefühle hervor. Ich bin kein Freund davon das ich Ausrüstung nicht nur kaufen muss sondern auch die Benutzung freischalten muss. Das find ich ein bisschen mäh.
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